FPA SWN nachgehakt

[FPA SWN]

Aufgrund unserer Presseanfrage an das zuständige Polizeipräsidium Schwaben Nord zu folgenden Themen

FCA Spiel Augsburg – Eintracht Frankfurt am 25.04.2026

Nach dem Fußballspiel zwischen dem FC Augsburg und Eintracht Frankfurt am 25.04.2026, das mit einem 1:1-Unentschieden endete, gibt die Polizei Auskunft über den Einsatzverlauf. Im WWK Stadion kam es im Gästeblock vereinzelt zum Abbrennen von Pyrotechnik; ob dies als Ausdruck von Unzufriedenheit über das Spielergebnis zu werten ist, lässt sich seitens der Behörden jedoch nicht beurteilen. Erkenntnisse über eine Begleitung der Frankfurter Fans durch sogenannte „Hooligans“ oder Informationen über wechselseitige Provokationen zwischen den Fangruppen liegen der Augsburger Polizei nicht vor.

Die polizeilichen Einsatzkräfte von Landes- und Bundespolizei waren in ausreichender Dimension vor Ort, um die Sicherheit zu gewährleisten. Dennoch mussten im Rahmen des Einsatzes eine Körperverletzung sowie jeweils ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz verzeichnet werden. Weitere polizeilich relevante Ausschreitungen, Verletzte oder Festnahmen wurden darüber hinaus nicht gemeldet.

Erhebliche Schäden entstanden jedoch im Bereich des Transports: Alle vier von der SWA als Shuttlebusse eingesetzten Fahrzeuge wurden beschädigt. Der gesamte Sachschaden wird nach aktuellem Ermittlungsstand auf zirka 2.600 Euro beziffert. Die genaue Art der Beschädigungen an den Fahrzeugen ist derzeit noch Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen.

Demonstration am 25.04.2026 am Königsplatz

Im Zusammenhang mit der Demonstration am 25.04.2026 am Königsplatz zieht die Polizei eine Bilanz zum Versammlungsgeschehen und nimmt zu den Rahmenbedingungen Stellung. Hinsichtlich der Redebeiträge betont die Polizei, dass die Versammlungsfreiheit ein durch das Grundgesetz garantiertes Grundrecht ist und der öffentlichen Meinungsäußerung dient, wobei strafbare Vorfälle konsequent verfolgt und zur Anzeige gebracht werden.

Bezüglich der Beteiligung variierte die Teilnehmerzahl im Laufe der Versammlung deutlich. Während ursprünglich 150 Personen angemeldet waren, konnten an der Spitze etwa 290 Teilnehmer gezählt werden. Trotz dieser über den Erwartungen liegenden Beteiligung verlief die Veranstaltung friedlich; im weiteren Verlauf des Demonstrationszugs kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen oder Problemen.

VU Klinkerberg

Am Sonntagabend des 26.04.2026 kam es am Augsburger Klinkerberg zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, bei dem ein mit fünf Personen besetzter Wagen in drei geparkte Fahrzeuge krachte. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurden zwei der parkenden Autos sogar auf den Gehweg geschleudert, wobei der entstandene Sachschaden auf rund 70.000 Euro geschätzt wird. Während der 30-jährige Fahrer nur leicht verletzt wurde, erlitten seine vier Mitinsassen im Alter zwischen 20 und 45 Jahren schwere Verletzungen und mussten in Krankenhäuser gebracht werden.

Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Fahrer zum Unfallzeitpunkt mit 1,5 Promille erheblich alkoholisiert war. Auf die Frage, wie es zur Einstufung als verbotenes Kraftfahrzeugrennen kam, erklärt die Polizei, dass der 30-Jährige nach aktuellem Kenntnisstand mit einer deutlich überhöhten Geschwindigkeit unterwegs war. Neben dem Verdacht des illegalen Einzelrennens wird gegen den Mann nun auch wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Anwohner äußerten sich angesichts des Vorfalls besorgt und verärgert über die rücksichtslose Fahrweise in diesem Bereich.