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Aktuelle Nachrichten am Wochenende: Die wichtigsten News aus aller Welt
Stand: 27. September 2026, ca. 10:50 Uhr MESZ
Die wichtigsten internationalen Nachrichten am Morgen des 27. September werden vom Krieg zwischen den USA und Iran, dem Streit um die Straße von Hormus, neuen diplomatischen Kontakten zwischen Deutschland und Russland sowie schweren Unwettern und Gewalttaten geprägt. Besonders im Fokus stehen die Zurückweisung eines iranischen Friedensvorschlags durch US-Präsident Donald Trump, die iranische Forderung nach einer diplomatischen Lösung, ein schwerer Angriff in Südafrika mit 17 Toten sowie Überschwemmungen und Erdrutsche in Indien, Nepal und Thailand. In Europa stimmt die Schweiz über eine deutliche Verschärfung ihrer Neutralitätspolitik ab.
Nachfolgend zunächst die aktuellen Meldungen vom 27. September 2026. Danach folgen die wichtigsten Nachrichten vom 26. September 2026.
Nachrichten vom 27. September 2026
Iran-Krieg: Teheran setzt nach Trumps Nein zu Friedensplan weiter auf Diplomatie
Der Konflikt zwischen den USA und Iran bleibt das wichtigste internationale Thema. Iran erklärte am Sonntag, dass der Krieg nach Auffassung Teherans nur auf diplomatischem Weg beendet werden könne. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump einen iranischen Vorschlag zur Beendigung der Kämpfe zurückgewiesen.
Der iranische Plan sah unter anderem vor, die strategisch wichtige Straße von Hormus innerhalb von sieben Tagen wieder vollständig für die Schifffahrt zu öffnen. Im Gegenzug verlangte Teheran unter anderem ein Ende beziehungsweise eine Lockerung des militärischen und wirtschaftlichen Drucks der USA.
Trump erklärte am Samstag, er habe den Vorschlag abgelehnt. Damit ist eine kurzfristige Beendigung des Krieges zunächst wieder unwahrscheinlicher geworden.
Die Straße von Hormus gehört zu den wichtigsten Energierouten der Welt. Eine weitere Eskalation könnte deshalb erneut erhebliche Auswirkungen auf Ölpreise, Transportkosten und die Weltwirtschaft haben.
Südafrika: 17 Tote bei Schüssen in Bar – Großfahndung nach Angreifern
Bei einem schweren Angriff auf eine Bar in Südafrika sind nach Angaben der Polizei 17 Menschen getötet worden. Weitere 15 Menschen wurden verletzt.
Die Polizei leitete am Sonntag eine großangelegte Fahndung nach den Tätern ein. Die Hintergründe der Tat werden untersucht.
Südafrika kämpft seit Jahren mit einer sehr hohen Zahl schwerer Gewaltverbrechen. Angriffe auf Bars und Gaststätten mit zahlreichen Todesopfern haben in den vergangenen Jahren wiederholt für internationale Aufmerksamkeit gesorgt.
Indien und Nepal: Mindestens 19 Tote durch Überschwemmungen und Erdrutsche
Schwere Regenfälle haben in Indien und Nepal Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Nach bisherigen Behördenangaben kamen in Indien mindestens 15 Menschen ums Leben, in Nepal wurden mindestens vier Tote gemeldet.
Flüsse traten über die Ufer, Straßen wurden überflutet und Ortschaften teilweise von der Außenwelt abgeschnitten. Rettungskräfte suchen nach Vermissten und versuchen, Menschen aus gefährdeten Regionen in Sicherheit zu bringen.
Die Behörden warnen vor weiteren Überschwemmungen, weil die Böden vielerorts bereits vollständig mit Wasser gesättigt sind.
Großbritannien: Mehrere Festnahmen nach Sicherheitsalarm an US-Luftwaffenstützpunkt
Die britische Polizei hat mehrere Männer wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Sprengstoffrecht festgenommen. Hintergrund ist ein größerer Sicherheitsvorfall rund um den Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford in Gloucestershire.
Der Stützpunkt wird auch von amerikanischen Streitkräften genutzt. Die Polizei hatte die Sicherheitsmaßnahmen zuvor deutlich verschärft und einen größeren Einsatz ausgelöst.
Die Ermittlungen laufen. Über ein mögliches Motiv oder konkrete Anschlagspläne lagen am Sonntagmorgen noch keine abschließend bestätigten Informationen vor.
Schweiz stimmt über deutlich strengere Neutralität ab
Die Schweizer Bevölkerung entscheidet am Sonntag über eine grundlegende Verschärfung der Neutralitätspolitik des Landes.
Die vorgeschlagene Regelung würde die außen- und sicherheitspolitischen Möglichkeiten der Schweiz erheblich einschränken. Unter anderem könnte die Beteiligung an internationalen Sanktionen erschwert beziehungsweise verhindert und die militärische Zusammenarbeit mit der NATO in Friedenszeiten eingeschränkt werden.
Die Abstimmung hat wegen des Ukraine-Krieges und der Diskussion über die zukünftige europäische Sicherheitsordnung internationale Bedeutung.
Befürworter argumentieren, eine strengere Neutralität schütze die traditionelle Rolle der Schweiz. Gegner warnen dagegen vor einer außenpolitischen Isolation und einer Schwächung der europäischen Zusammenarbeit.
Deutschland und Russland: Wadephul verteidigt Gespräch mit Lawrow
Bundesaußenminister Johann Wadephul hat sein überraschendes Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow am Rande der UN-Generalversammlung verteidigt.
Es war das erste direkte Treffen der Außenminister Deutschlands und Russlands seit Beginn des russischen Großangriffs auf die Ukraine im Februar 2022.
Wadephul erklärte anschließend sinngemäß, dass Gespräche gerade auch mit politischen Gegnern notwendig seien. Deutschland hält gleichzeitig an seiner Unterstützung der Ukraine fest.
Das Treffen dauerte nach bisherigen Berichten nur kurz. Wadephul forderte Russland auf, seinen Eskalationskurs gegenüber Europa zu beenden. Lawrow wies die deutsche Kritik zurück.
USA: Schwerer Sturm trifft Ostküste – mindestens ein Toter
Ein heftiger Herbststurm hat Teile der amerikanischen Ostküste getroffen. Mindestens ein Mensch kam ums Leben.
Im Nordosten der Vereinigten Staaten wurden Straßen überflutet, zahlreiche Haushalte waren zeitweise ohne Strom und der Flugverkehr wurde beeinträchtigt. Veranstaltungen mussten abgesagt oder verschoben werden.
Besonders betroffen waren Küstenregionen, in denen starke Winde und hohe Wellen zusätzliche Schäden verursachten.
Bangkok: Wasserstände sinken nach schweren Überschwemmungen
Nach den schweren Überschwemmungen in Bangkok entspannt sich die Situation in Teilen der thailändischen Hauptstadt langsam.
Innerhalb von 48 Stunden waren zuvor fast 300 Millimeter Regen gefallen. Hauptverkehrsstraßen standen unter Wasser, Autos wurden teilweise überflutet und Tausende Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.
Die Stadtverwaltung hatte Bangkok am Samstag zum Katastrophengebiet erklärt. Nach Behördenangaben wurden 233 Notunterkünfte vorbereitet und rund 4.200 Menschen vorübergehend dort untergebracht.
Am Sonntag gingen die Wasserstände in mehreren Stadtteilen zurück. Behörden arbeiten daran, Kanäle leerzupumpen und die Wassermassen schneller abzuleiten.
Nordirland: Rund 2.000 Demonstranten blockieren Marschroute
In Nordirland haben rund 2.000 Demonstranten eine Route in ein katholisch geprägtes Gebiet von Portadown blockiert. Hintergrund ist ein geplanter Marsch des protestantischen Orange Order.
Die Situation wird von den Sicherheitsbehörden aufmerksam beobachtet. Konflikte um Marschrouten haben in Nordirland eine lange politische und konfessionelle Vorgeschichte.
Madrid: Zehntausende protestieren nach Zwangsräumung einer 87-Jährigen
In Madrid sind Zehntausende Menschen gegen steigende Mieten und Wohnungsnot auf die Straße gegangen.
Auslöser der Proteste war die Zwangsräumung einer 87 Jahre alten Frau. Der Fall entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem Symbol für die angespannte Wohnsituation in der spanischen Hauptstadt.
Spanien erlebt seit Jahren Proteste gegen hohe Mieten, Wohnungsknappheit und die Umwandlung von Wohnungen in touristische Unterkünfte.
EU stellt 710 Millionen Euro für internationale Krisenhilfe bereit
Die Europäische Union stellt weitere 710 Millionen Euro für internationale Krisen- und Katastrophenhilfe bereit.
Die Mittel sollen für humanitäre Notlagen in verschiedenen Regionen der Welt eingesetzt werden. Kriege, Vertreibung, Hunger und extreme Wetterereignisse haben den internationalen Bedarf an humanitärer Hilfe zuletzt deutlich erhöht.
Neue Studie: Wirtschaftsspionage brachte der DDR erhebliche Vorteile
Eine neue wissenschaftliche Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die umfangreiche Wirtschaftsspionage der DDR deren Wirtschaftsleistung Ende der 1980er-Jahre erheblich gesteigert haben könnte.
Nach der Studie könnte der Effekt zeitweise rund 7,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen haben. Die DDR beschaffte sich während des Kalten Krieges systematisch technologische und industrielle Informationen aus westlichen Staaten.
Die Untersuchung versucht erstmals, den volkswirtschaftlichen Nutzen dieser Aktivitäten quantitativ zu bestimmen.
Weitere internationale Entwicklungen am 27. September
Iran-Konflikt bleibt bestimmendes Thema der internationalen Diplomatie
Nach dem Ende der zentralen Woche der UN-Generalversammlung bleiben der Iran-Krieg und die Zukunft der Straße von Hormus zentrale diplomatische Themen.
Iran betont weiterhin seine Bereitschaft zu Verhandlungen, während Washington bislang keine Einigung über den von Teheran vorgeschlagenen Sieben-Tage-Plan signalisiert.
Eine diplomatische Lösung hätte erhebliche Auswirkungen auf die internationalen Energiepreise. Umgekehrt könnte eine erneute militärische Eskalation die Versorgung mit Öl und Treibstoffen weiter belasten.
Ukraine-Krieg: Diplomatie ohne erkennbare grundlegende Annäherung
Das Gespräch zwischen Wadephul und Lawrow ist zwar diplomatisch bemerkenswert, bedeutet aber bislang keine erkennbare grundlegende Annäherung zwischen Russland und Deutschland oder zwischen Russland und der Ukraine.
Deutschland fordert weiterhin ein Ende des russischen Angriffskrieges und unterstützt die Ukraine politisch, finanziell und militärisch. Russland hält seinerseits an seinen zentralen Forderungen fest.
Nachrichten vom 26. September 2026
Trump lehnt iranischen Friedensvorschlag ab
Eine der wichtigsten Nachrichten des Samstags war die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, den jüngsten iranischen Vorschlag für eine Beendigung der Kämpfe abzulehnen.
Iran hatte angeboten, die Straße von Hormus innerhalb von sieben Tagen wieder für den normalen Schiffsverkehr zu öffnen. Teheran verband dies mit Bedingungen gegenüber Washington.
Der iranische Außenminister Abbas Araqchi hatte zuvor erklärt, Iran habe einen konkreten Plan vorgelegt und nun liege die Entscheidung bei den Vereinigten Staaten.
Die Ablehnung durch Trump verringerte zunächst die Hoffnung auf eine schnelle Waffenruhe.
USA und China vereinbaren Zollsenkungen und Dialog über künstliche Intelligenz
Die Vereinigten Staaten und China haben sich während des Besuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping auf begrenzte wirtschaftliche Zugeständnisse verständigt.
Beide Staaten wollen Zölle auf Waren im Wert von rund 30 Milliarden US-Dollar reduzieren. Zusätzlich soll ein neuer Dialog über künstliche Intelligenz eingerichtet werden.
Die Vereinbarungen lösen die grundlegenden Konflikte zwischen Washington und Peking allerdings nicht. Streitpunkte bleiben unter anderem Taiwan, Halbleiter, Hochtechnologie, Handelsungleichgewichte und geopolitische Fragen.
China kritisiert US-Politik gegenüber Iran und Kuba vor den Vereinten Nationen
China hat die Vereinigten Staaten bei der UN-Generalversammlung scharf wegen ihrer Politik gegenüber Iran und Kuba kritisiert.
Peking forderte eine diplomatische Lösung des Iran-Konflikts und wandte sich gegen einseitige Sanktionen und wirtschaftlichen Druck.
China ist wirtschaftlich besonders an einer Stabilisierung des Nahen Ostens interessiert, weil das Land große Mengen Öl aus der Region importiert.
Saudi-Arabien fängt Huthi-Raketen und Drohnen ab
Saudi-Arabien meldete am Samstag erneut Angriffe der Huthi aus dem Jemen.
Nach Angaben der von Saudi-Arabien geführten Koalition wurden Raketen in Richtung Khamis Mushait sowie Drohnen auf dem Weg in Richtung der Hauptstadt Riad abgefangen.
Die Huthi-Angriffe erhöhen das Risiko, dass sich der Iran-Konflikt weiter auf die arabische Halbinsel und das Rote Meer ausweitet.
Deutschland und Russland: Erstes Außenministertreffen seit 2022
Bundesaußenminister Johann Wadephul traf am Samstag am Rande der UN-Generalversammlung den russischen Außenminister Sergej Lawrow.
Es war das erste Treffen der Chefdiplomaten beider Staaten seit Beginn des russischen Großangriffs auf die Ukraine im Jahr 2022.
Das Gespräch fand vor dem Hintergrund stark angespannter deutsch-russischer Beziehungen statt. Wadephul forderte Moskau auf, seine militärische Eskalation zu beenden.
München wird deutsche Bewerberstadt für Olympische Sommerspiele
Der Deutsche Olympische Sportbund hat München als deutsche Bewerberstadt für zukünftige Olympische und Paralympische Sommerspiele ausgewählt.
Deutschland könnte sich damit mit München um die Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben.
Die bayerische Landeshauptstadt war bereits 1972 Gastgeber der Olympischen Sommerspiele. Zahlreiche damalige Sportstätten könnten Bestandteil einer neuen Bewerbung werden.
Die Entscheidung bedeutet noch nicht, dass München die Spiele erhält. Zunächst folgt das internationale Bewerbungsverfahren.
Deutschland: Zehntausende demonstrieren gegen Sozialreformen
In zahlreichen deutschen Städten haben Gewerkschaften zu Protesten gegen geplante Sozialreformen der Bundesregierung aufgerufen.
Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich Zehntausende Menschen an Demonstrationen in insgesamt 15 Städten.
Im Mittelpunkt standen geplante Veränderungen im Sozialstaat sowie Befürchtungen vor Kürzungen und Leistungseinschränkungen.
Dobrindt berät mit europäischen Innenministern über Migration
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt traf sich in München mit Innenministern und Regierungsvertretern aus zahlreichen europäischen Staaten.
Im Mittelpunkt standen Migration, Grenzschutz und schnellere Rückführungsverfahren.
Dobrindt sprach sich für beschleunigte Abschiebungsverfahren bei größeren illegalen Grenzübertritten aus. Die migrationspolitischen Vorschläge bleiben innerhalb Europas politisch umstritten.
Pakistan: Elf Tote und 30 Verletzte bei Anschlag
Bei einer Explosion in Dera Ismail Khan im Nordwesten Pakistans wurden am Samstag mindestens elf Menschen getötet und 30 weitere verletzt.
Der Anschlag ereignete sich in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa nahe der afghanischen Grenzregion.
Die pakistanischen Taliban, Tehreek-e-Taliban Pakistan, bekannten sich nach Reuters-Berichten zu dem Angriff.
Die Region wird seit Jahren von islamistischer Gewalt erschüttert. Sicherheitskräfte und Polizeieinrichtungen gehören regelmäßig zu den Zielen militanter Gruppen.
Bangkok nach extremem Regen zum Katastrophengebiet erklärt
Die thailändische Hauptstadt Bangkok wurde am Samstag nach schweren Überschwemmungen offiziell zum Katastrophengebiet erklärt.
Innerhalb von 48 Stunden fielen fast 300 Millimeter Regen. Große Verkehrsstraßen wurden überflutet, Fahrzeuge standen teilweise bis zur Hälfte im Wasser.
Die Armee richtete Notunterkünfte und Feldküchen ein. Schulen wurden als vorübergehende Unterkünfte vorbereitet.
Die Behörden forderten Menschen in besonders gefährdeten Gebieten entlang von Kanälen auf, Wertgegenstände und wichtige Dokumente in höhere Stockwerke zu bringen.
Papst Leo XIV. feiert Großmesse in Paris
Hunderttausende Menschen kamen am Samstag in Paris zu einer Messe mit Papst Leo XIV. zusammen.
Für die Veranstaltung im Bereich der Champs-Élysées hatten sich mehr als 600.000 Menschen angemeldet. Sie war der größte öffentliche Programmpunkt der Frankreich-Reise des Papstes.
Der Besuch steht unter anderem im Zeichen der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs innerhalb der katholischen Kirche sowie der Themen Frieden, gesellschaftlicher Zusammenhalt und künstliche Intelligenz.
Venezuela: Präsidentin Rodríguez kehrt ohne konkrete Vereinbarungen aus den USA zurück
Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez ist nach ihrem Besuch in den Vereinigten Staaten ohne größere wirtschaftliche Vereinbarungen und ohne konkreten Termin für neue Wahlen zurückgekehrt.
Rodríguez hatte bei der UN-Generalversammlung angekündigt, dass Venezuela im Rahmen des politischen Übergangs Wahlen abhalten werde.
Ein verbindlicher Termin wurde jedoch nicht genannt.
Trump erwartet Abkommen zwischen USA und Kuba
US-Präsident Donald Trump erklärte am Samstag, er gehe davon aus, dass die Vereinigten Staaten und Kuba eine Vereinbarung erzielen könnten.
Trump sagte außerdem, dass er derzeit nicht davon ausgehe, dass dafür ein militärisches Vorgehen notwendig sei.
Die Beziehungen zwischen Washington und Havanna sind seit Jahrzehnten von Sanktionen, politischen Konflikten und wechselnden Phasen begrenzter Annäherung geprägt.
Wirtschaft und Märkte
Iran-Krieg bleibt größtes Risiko für Energiepreise
Die weitere Entwicklung der Öl- und Treibstoffpreise hängt maßgeblich von der Situation im Persischen Golf und der Straße von Hormus ab.
Bereits am Freitag waren die Ölpreise um rund zwei Prozent gefallen, nachdem zwischenzeitlich Hoffnung auf einen diplomatischen Ausweg aus dem Krieg aufgekommen war.
Trumps Ablehnung des iranischen Vorschlags erhöht nun erneut die Unsicherheit. Für Europa und Deutschland sind die Entwicklungen besonders relevant, weil höhere Ölpreise mit Verzögerung auch Benzin, Diesel, Heizöl, Transport und zahlreiche Produktionskosten verteuern können.
Deutschland: Wirtschaft bleibt zwischen Erholung und strukturellen Problemen
Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für 2026 zuletzt angehoben. Gleichzeitig warnen Ökonomen weiterhin vor strukturellen Problemen.
Die Bundesbank erwartet zudem, dass die Inflation vorerst erhöht bleibt. Besonders Energiepreise und die Auswirkungen des Iran-Krieges stellen Risiken dar.
Technologie und künstliche Intelligenz
USA und China beginnen neuen KI-Dialog
Die Vereinbarung zwischen Washington und Peking über einen Dialog zur künstlichen Intelligenz gehört zu den wichtigsten technologiepolitischen Ergebnissen des Xi-Besuchs in den USA.
Beide Länder konkurrieren intensiv um leistungsfähige KI-Modelle, Halbleiter, Rechenzentren und die technologische Infrastruktur für künstliche Intelligenz.
Gleichzeitig wächst international die Sorge vor Sicherheitsrisiken besonders leistungsfähiger KI-Systeme.
KI-Sicherheit bleibt Thema nach Warnungen vor den Vereinten Nationen
Führende Vertreter der KI-Branche hatten in der vergangenen Woche den UN-Sicherheitsrat vor möglichen Sicherheitsrisiken zunehmend leistungsfähiger Systeme gewarnt.
Diskutiert werden insbesondere Cyberangriffe, biologische Risiken, autonome Systeme, Desinformation und die Frage, wie weit KI-Agenten ohne direkte menschliche Kontrolle handeln dürfen.
Klima, Wetter und Umwelt
Überschwemmungen treffen große Teile Asiens
Die Überschwemmungen in Bangkok sowie die tödlichen Unwetter in Indien und Nepal zeigen die derzeit angespannte Wetterlage in Teilen Asiens.
Besonders problematisch sind extreme Niederschlagsmengen in dicht besiedelten Städten und Gebirgsregionen, in denen Starkregen innerhalb kurzer Zeit zu Sturzfluten und Erdrutschen führen kann.
Historisch niedriger Rheinpegel bei Kaub
In Deutschland wurde am Rhein bei Kaub ein neuer historisch niedriger Pegelstand gemessen.
Niedrige Wasserstände können erhebliche Auswirkungen auf die Binnenschifffahrt haben. Frachtschiffe können dann weniger Ladung transportieren, wodurch Transportkosten für Rohstoffe, Energie und Industrieprodukte steigen können.
Gesellschaft
Wohnungsnot wird in Spanien zum politischen Protestthema
Die Massendemonstration in Madrid verdeutlicht die wachsende politische Bedeutung der europäischen Wohnungskrise.
Hohe Mieten, geringe Verfügbarkeit bezahlbarer Wohnungen und touristische Kurzzeitvermietungen sorgen insbesondere in großen Städten für zunehmenden gesellschaftlichen Druck.
Sport
München soll Deutschland bei Olympia-Bewerbung vertreten
Die Entscheidung des DOSB für München gehört zu den wichtigsten deutschen Sportnachrichten des Wochenendes.
Deutschland will sich um Olympische und Paralympische Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 bemühen.
Fußball: Spanien gewinnt Nations-League-Duell gegen England
Fußball-Weltmeister Spanien hat am Samstag ein spektakuläres Nations-League-Spiel gegen England im Wembley-Stadion gewonnen.
Mikel Oyarzabal erzielte den entscheidenden Treffer. Spanien nutzte dabei mehrere schwere Fehler in der englischen Defensive.
Manchester City: Konsequenzen nach Verstößen gegen Finanzregeln im Fokus
Im englischen Fußball richtet sich die Aufmerksamkeit auf Manchester City und mögliche Konsequenzen nach Verstößen gegen Finanzregeln.
Diskutiert werden unterschiedliche Sanktionen. Welche konkreten Maßnahmen letztlich verhängt werden, hängt von den zuständigen Fußballinstanzen und dem weiteren Verfahren ab.
Die wichtigsten Meldungen vom 27. September 2026 auf einen Blick
- Iran-Krieg: Teheran setzt trotz der Ablehnung seines Friedensvorschlags durch Donald Trump weiterhin auf eine diplomatische Lösung.
- Südafrika: 17 Menschen werden bei einem Angriff auf eine Bar getötet, 15 weitere verletzt.
- Indien und Nepal: Überschwemmungen und Erdrutsche fordern mindestens 19 Todesopfer.
- Großbritannien: Mehrere Festnahmen nach einem Sicherheitsvorfall am auch von US-Streitkräften genutzten Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford.
- Schweiz: Bevölkerung stimmt über eine erhebliche Verschärfung der Neutralitätsregeln ab.
- Deutschland/Russland: Wadephul verteidigt sein erstes Treffen mit Lawrow seit Beginn des russischen Großangriffs auf die Ukraine.
- USA: Schwerer Herbststurm trifft die Ostküste und fordert mindestens ein Todesopfer.
- Thailand: In Bangkok gehen die Wasserstände nach extremen Überschwemmungen langsam zurück.
- Spanien: Zehntausende demonstrieren in Madrid gegen Wohnungsnot und hohe Mieten.
- EU: 710 Millionen Euro werden für internationale Krisenhilfe bereitgestellt.
Die wichtigsten Meldungen vom 26. September 2026 auf einen Blick
- USA/Iran: Donald Trump lehnt den iranischen Sieben-Tage-Vorschlag zur Wiederöffnung der Straße von Hormus und zur Beendigung der Kämpfe ab.
- USA/China: Washington und Peking vereinbaren Zollsenkungen auf Waren im Umfang von rund 30 Milliarden US-Dollar und einen KI-Dialog.
- Saudi-Arabien: Militär meldet das Abfangen von Huthi-Raketen und Drohnen.
- Deutschland/Russland: Außenminister Wadephul und Lawrow treffen erstmals seit 2022 direkt zusammen.
- Deutschland: München wird deutsche Bewerberstadt für zukünftige Olympische Sommerspiele.
- Deutschland: Zehntausende Menschen demonstrieren gegen geplante Sozialreformen.
- Pakistan: Mindestens elf Tote und 30 Verletzte bei einem Anschlag in Dera Ismail Khan.
- Thailand: Bangkok wird wegen schwerer Überschwemmungen zum Katastrophengebiet erklärt.
- Frankreich: Hunderttausende besuchen die Großmesse von Papst Leo XIV. in Paris.
- Venezuela: Delcy Rodríguez kehrt ohne größere Vereinbarungen und ohne festen Wahltermin von ihrer USA-Reise zurück.
Quellen
- Reuters – Iran setzt nach Ablehnung des Friedensplans weiter auf Diplomatie
- Reuters – Trump lehnt iranischen Vorschlag zur Wiederöffnung der Straße von Hormus ab
- Reuters – 17 Tote bei Angriff auf Bar in Südafrika
- Reuters – Tote durch Überschwemmungen und Erdrutsche in Indien und Nepal
- Reuters – Sicherheitsvorfall und Festnahmen am Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford
- Reuters – Schweiz stimmt über Verschärfung ihrer Neutralität ab
- Reuters – Erstes Treffen der deutschen und russischen Außenminister seit 2022
- Reuters – Wasserstände in Bangkok gehen nach schweren Überschwemmungen zurück
- Reuters – Proteste und Orange-Order-Marsch in Nordirland
- Reuters – Studie über wirtschaftliche Auswirkungen der DDR-Spionage
- Reuters – USA und China vereinbaren Zollsenkungen und KI-Dialog
- Reuters – China kritisiert US-Politik gegenüber Iran und Kuba
- Reuters – Saudi-Arabien meldet abgefangene Huthi-Raketen und Drohnen
- Reuters – München als deutsche Olympia-Bewerberstadt ausgewählt
- Reuters – Dobrindt fordert beschleunigte Rückführungsverfahren
- Reuters – Trump erwartet Abkommen zwischen den USA und Kuba
- Reuters – Venezuela nach Rodríguez-Besuch in den USA
- Reuters – Spanien gewinnt Nations-League-Spiel gegen England
- tagesschau – Meldungsarchiv vom 27. September 2026
- tagesschau – Internationale Nachrichten vom 27. September 2026
- tagesschau – Nachrichten vom 26. September 2026
- tagesschau – 20-Uhr-Ausgabe vom 26. September 2026
- tagesthemen – Ausgabe vom 26. September 2026
