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Großeinsatz in der Ulmer Straße — Person droht von Gebäude zu springen
Einsatz mit zahlreichen Kräften
Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und Seelsorge waren in der Ulmer Straße im Einsatz. Auslöser war ein Notruf, demzufolge eine Person damit drohte, von einem Gebäude zu springen. Für Anwohner in der Umgebung des Einsatzortes bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.
Person konnte gerettet werden
Eine junge Frau, die sich mutmaßlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, konnte durch die Einsatzkräfte gerettet werden. Sie stand nach den Ereignissen offenbar unter Schock. Der ÖPNV war während des Einsatzes im betroffenen Bereich stark eingeschränkt oder fiel zeitweise ganz aus.
Gaffer behindern Einsatz
Neben der eigentlichen Einsatzlage stellte das Verhalten von Schaulustigen eine zusätzliche Belastung für die Einsatzkräfte dar. Mehrere Personen filmten und fotografierten die Szenerie — darunter Anwohner aus ihren Wohnungsfenstern. Die Polizei musste gezielt einschreiten, um das Filmen und Fotografieren zu unterbinden.
Filmen und Fotografieren ist strafbar
Das Fotografieren und Filmen von Personen in Notlagen sowie von Suizidalgeschehen ist in Deutschland ausdrücklich verboten und strafbar. Wer entsprechende Aufnahmen anfertigt oder verbreitet, macht sich nach § 201a StGB strafbar. Einsatzkräfte appellieren an die Bevölkerung, in solchen Situationen Abstand zu halten, keine Aufnahmen zu machen und die Arbeit der Rettungskräfte nicht zu behindern.
Die Straßenvollsperrung wurde gegen 22:53 Uhr aufgehoben
