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60 Staaten sprechen sich gegen Durchfahrtsgebühren auf internationalen Seewegen aus
Brüssel, 12. Oktober 2026 – Insgesamt 60 Staaten haben am Montag eine gemeinsame Erklärung zur Freiheit der internationalen Schifffahrt unterstützt.
Die beteiligten Länder, darunter EU-Mitgliedstaaten, Großbritannien, Japan und Australien, lehnen rechtswidrige Durchfahrtsgebühren, diskriminierende Beschränkungen und Genehmigungspflichten für internationale Meerengen ab.
Hintergrund ist unter anderem der anhaltende Streit um die Straße von Hormus.
Die Staaten unterstützen gemeinsame Maßnahmen zur Sicherung der freien Schifffahrt. Konkrete neue Einsätze wurden mit der Erklärung nicht beschlossen.
Quelle: Reuters, 12.10.2026
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Saudi-Arabien meldet neue Raketen- und Drohnenangriffe
Riad, 12. Oktober 2026 – Saudi-Arabien hat am Montagnachmittag erneut anfliegende Raketen und Drohnen gemeldet.
Nach Angaben der saudisch geführten Militärkoalition wurden weitere Geschosse registriert. Ob diese abgefangen wurden oder Schäden verursachten, war zunächst nicht bekannt.
Der internationale Flughafen der Hauptstadt Riad bleibt nach den schweren Angriffen vom Wochenende weiterhin geschlossen.
Die Sicherheitslage in der Region bleibt angespannt. Die jemenitische Huthi-Miliz hatte zuletzt wiederholt saudische Flughäfen und Ölanlagen angegriffen.
Quellen: Reuters · The Guardian
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EU beschließt neue Sicherheitsmission im Libanon
Brüssel, 12. Oktober 2026 – Die Außenminister der Europäischen Union haben am Montag die Einrichtung einer neuen Sicherheitsmission im Libanon beschlossen.
Die zunächst auf drei Jahre angelegte Mission soll die libanesische Armee und die inneren Sicherheitskräfte durch Beratung und Ausbildung unterstützen. Schwerpunkte sind Grenzsicherung, maritime Sicherheit sowie die Bekämpfung von Schmuggel und Cyberkriminalität.
Der Beschluss ist gefasst, der Einsatz hat jedoch noch nicht begonnen. Die konkrete Entsendung wird derzeit vorbereitet. Ein Starttermin steht noch nicht fest.
Quellen: Rat der Europäischen Union · Reuters
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Nach Bas-Rücktritt: SPD kündigt Neuwahl der gesamten Parteiführung an
Berlin, 12. Oktober 2026 – Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas will die SPD ihre komplette Parteispitze neu wählen.
Das kündigte der verbleibende Parteivorsitzende Lars Klingbeil am Montag an. Das SPD-Präsidium habe den Vorschlag einstimmig beschlossen.
Die Neuwahl soll auf einem Bundesparteitag im Dezember oder Januar stattfinden. Auch Klingbeils Position steht damit zur Wahl. Ob er erneut kandidiert, ist noch offen.
An der bisherigen Doppelspitze aus einer Frau und einem Mann will die SPD festhalten.
Quellen: Tagesschau · Reuters
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Wirtschaftsnobelpreis 2026 geht an zwei US-Forscher
Stockholm, 12. Oktober 2026 – Der Wirtschaftsnobelpreis 2026 geht an die US-amerikanischen Ökonomen Robert E. Hall und Michael Woodford.
Das gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag bekannt.
Die beiden Wissenschaftler werden für ihre Forschung zu den mikroökonomischen Grundlagen der makroökonomischen Stabilisierung ausgezeichnet. Ihre Arbeiten tragen dazu bei, wirtschaftliche Schwankungen besser zu verstehen und geld- sowie wirtschaftspolitische Maßnahmen gezielter einzusetzen.
Die Auszeichnung ist mit zwölf Millionen schwedischen Kronen dotiert.
Quellen: Reuters · Associated Press
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Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas tritt mit sofortiger Wirkung zurück
Berlin, 12. Oktober 2026 – Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat überraschend ihren Rücktritt erklärt. Gleichzeitig gibt sie den SPD-Parteivorsitz auf.
Als Gründe nannte die 58-Jährige den Tod ihrer Stieftochter sowie anhaltende öffentliche Angriffe auf ihre Person.
Nach Angaben der SPD soll der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer das Bundesarbeitsministerium übernehmen. Die Nachfolge an der SPD-Parteispitze ist noch offen.
Quellen: Tagesschau · Reuters/MDR
