Wendung im Mordfall Nina H.

Neue Wendung im Mordfall Nina H. aus Augsburg-Haunstetten


0694 – Polizei vollzieht Haftbefehl im Auftrag der Staatsanwaltschaft

Landsberg am Lech – In den Pressemitteilungen aus 2025 Nr. 930, 942, 989 berichteten wir Folgendes:

Bereits am 20.05.2025 berichteten wir Folgendes:

Haunstetten – Am gestrigen Montag (19.05.2025) kam es zu einem Tötungsdelikt in Augsburg. Eine 30-jährige Frau kam dabei ums Leben.

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Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg erließ das Amtsgericht Augsburg am gestrigen Donnerstag Haftbefehl gegen den 29-Jährigen und setzte diesen in Vollzug. Der Mann befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.

Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen und Absuchen fand die Polizei im Laufe der Woche auch eine Schusswaffe, welche als mögliche Tatwaffe gilt. Die Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei ermittelt weiterhin zu den Hintergründen der Tat.

AB HIER NEU:

———————— in Absprache mit der Staatsanwaltschaft —————————

Losgelöst von der derzeit am Landgericht Augsburg verhandelten Strafsache, liefen die Ermittlungen gegen den ehemaligen Lebensgefährten der 30-Jährigen ununterbrochen weiter. Aufgrund dieser Ermittlungen und den Erkenntnissen aus der laufenden Hauptverhandlung wurde von der Staatsanwaltschaft Augsburg beim Amtsgericht Augsburg ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Anstiftung zum Mord gegen den ehemaligen 43-jährigen Lebensgefährten beantragt. Dieser Haftbefehl wurde vom Amtsgericht Augsburg erlassen und am 05.05.2026 durch die Polizei an seiner Wohnanschrift vollzogen. Der 43-Jährige wurde nach seiner Festnahme am 06.05.2026 der zuständigen Ermittlungsrichterin vorgeführt, welche ihm den bereits erlassenen Haftbefehl eröffnete und diesen sodann in Vollzug setzte. Der Beschuldigte befindet sich nunmehr in einer Justizvollzugsanstalt.

Aufgrund der fortdauernden Ermittlungen und der laufenden Hauptverhandlung können zunächst keine weiteren Auskünfte erteilt werden.

Quelle: PP SWN


Im Mordprozess um die Tötung der dreifachen Mutter Nina H. aus Augsburg-Haunstetten ist es zu einer überraschenden Entwicklung gekommen. Während bislang der 30-jährige Gino F. als Hauptangeklagter vor dem Landgericht Augsburg steht, wurde nun auch der ehemalige Lebensgefährte der Getöteten, Christian S., festgenommen.

Die Ermittler werfen dem 43-Jährigen vor, möglicherweise an der Planung der Tat beteiligt gewesen zu sein. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht der Anstiftung zum Mord. Die Festnahme erfolgte am Mittwoch in seiner Wohnung. Anschließend wurde Untersuchungshaft angeordnet.

Der Fall beschäftigt die Öffentlichkeit in Augsburg seit Monaten. Nina H. war im Mai 2025 in ihrem Haus in Haunstetten erschossen worden. Laut Anklage soll Gino F. die Frau mit mehreren Schüssen getötet haben. Der Prozess läuft bereits seit längerer Zeit und brachte zuletzt offenbar neue Hinweise ans Licht.

Im Verlauf der Verhandlungen sollen Zeugenaussagen und weitere Ermittlungen den Verdacht gegen den Ex-Partner zunehmend verstärkt haben. Die Behörden prüfen nun, ob die Tat möglicherweise gemeinsam geplant wurde oder ob der Angeklagte im Auftrag gehandelt haben könnte.

Besonders erschütternd wirkt der Fall, weil sich während der Tat auch Kinder im Haus befunden haben sollen. Die Brutalität des Verbrechens hatte bereits unmittelbar nach Bekanntwerden große Betroffenheit in der Region ausgelöst.

Mit der neuen Festnahme erhält der Prozess nun eine völlig neue Dimension. Beobachter rechnen damit, dass die kommenden Verhandlungstage weitere Details über mögliche Hintergründe und Motive ans Licht bringen könnten. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt jedoch für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung.


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