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500-Kilo-Fliegerbombe bei Bauarbeiten in Augsburg entdeckt – Entwarnung nach kurzer Zeit
Augsburg, 31. August 2026. Bei Bauarbeiten in der Rosenaustraße nahe dem Augsburger Hauptbahnhof ist am Montagvormittag ein verdächtiger Gegenstand entdeckt worden. Zunächst bestand der Verdacht, dass es sich um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Feuerwehr und Polizei rückten an und sicherten den Bereich. (Augsburg)
Der Fund wurde anschließend durch den Kampfmittelräumdienst aus München untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich um eine rund 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe handelt. Nach Angaben der Stadt Augsburg fehlte der Bombe jedoch der Zünder. Eine Entschärfung war deshalb nicht erforderlich; der Abtransport konnte vorbereitet werden. (Augsburg)
Während der Überprüfung wurden die Rosenaustraße und die Schießstättenstraße vorübergehend gesperrt. Rund 200 Menschen aus dem näheren Umfeld mussten vorsorglich ihre Wohnungen verlassen. Nach der Untersuchung und der anschließenden Entwarnung konnten die Betroffenen wieder zurückkehren. Auch die Verkehrsbeschränkungen wurden aufgehoben. (Presse Augsburg)
Die Stadt Augsburg gab gegen 13 Uhr Entwarnung. Von der aufgefundenen Fliegerbombe ging nach der Untersuchung keine Gefahr mehr aus. (Augsburg)
Der Fund reiht sich in eine lange Geschichte von Kampfmittelfunden in Augsburg ein. Die Stadt war während des Zweiten Weltkriegs mehrfach Ziel alliierter Bombenangriffe, insbesondere wegen ihrer damaligen Rüstungsindustrie. Wie viele Blindgänger sich noch heute im Augsburger Untergrund befinden, lässt sich nach Angaben der Stadt nicht genau bestimmen. (Augsburg)
Besonders groß war der bislang aufwendigste Bombeneinsatz der Stadtgeschichte am 25. Dezember 2016: Damals musste wegen einer etwa 1,8 Tonnen schweren Fliegerbombe ein großer Teil der Augsburger Innenstadt evakuiert werden. Rund 54.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. (Merkur)
Quellen
- Stadt Augsburg – Live-Ticker zum Bombenfund
- Stadt Augsburg – Informationen zu Fliegerbombenfunden
- Reuters/WELT-Bericht zum 500-Kilo-Fund
- dpa-Bericht über den Bombenfund
- Presse Augsburg – Entwarnung nach dem Bombenfund
Redaktionsstand: 31.08.2026. Die entscheidende Information ist dabei: Es handelte sich um eine 500-Kilogramm-Fliegerbombe, von der nach der Untersuchung wegen des fehlenden Zünders keine Gefahr ausging.
