Newsflash 12.09.2026

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Aktuelle Nachrichten weltweit – Samstag, 12. September 2026

Stand: Samstag, 12. September 2026. Die wichtigsten Nachrichten aus Deutschland, Europa und aller Welt aus den Bereichen Politik, Kriege und internationale Konflikte, Wirtschaft, Energie, Gesellschaft, Sicherheit, Wissenschaft, Technik, Kultur und Sport.

Deutschland

Merz gerät nach AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt weiter unter Druck

Bundeskanzler Friedrich Merz steht nach dem historischen Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt zunehmend unter politischem Druck. Die AfD erreichte bei der Landtagswahl rund 43,8 Prozent und verfehlte die absolute Mehrheit nur knapp. Die CDU kam lediglich auf 17,2 Prozent und musste ihr Ergebnis gegenüber der vorherigen Landtagswahl mehr als halbieren.

Innerhalb der CDU wächst deshalb die Debatte über den Kurs der Bundespartei und über die politische Zukunft des Kanzlers. Als mögliche Nachfolger werden unter anderem Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder genannt. Merz selbst hat bisher keine Absicht erkennen lassen, sein Amt aufzugeben.

Auch die Debatte über den Umgang mit der AfD verschärft sich. Merz lehnt ein sofortiges Verbotsverfahren weiterhin skeptisch ab und setzt stattdessen auf eine politische Auseinandersetzung mit der Partei.

CDU-Generalsekretärin stellt sich hinter Merz

CDU-Generalsekretärin Kristin Gräfin von Bernstorff Hoppermann hat Bundeskanzler Friedrich Merz und die Bundesregierung gegen die zunehmende innerparteiliche Kritik verteidigt. Sie sieht die Regierung trotz des schlechten Wahlergebnisses in Sachsen-Anhalt auf dem richtigen Weg.

Gleichzeitig werden innerhalb der CDU zunehmend Fragen nach der politischen Strategie und der Kommunikation der Bundesregierung gestellt.

Merz trennt sich von CDU-Vize-Generalsekretärin Stumpp

Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz hat sich von der stellvertretenden CDU-Generalsekretärin Christina Stumpp getrennt. Die Personalentscheidung kommt in einer Phase, in der die CDU nach der schweren Wahlniederlage in Sachsen-Anhalt über ihren politischen Kurs diskutiert.

CDU-Arbeitnehmerflügel kritisiert Merz

Auch aus dem Arbeitnehmerflügel der CDU kommt deutliche Kritik. CDA-Chef Dennis Radtke wirft Merz vor, die falschen politischen Debatten zu führen. Die Kritik richtet sich unter anderem gegen die Schwerpunktsetzung der Bundesregierung und den Umgang mit den sozialen und wirtschaftlichen Problemen in Deutschland.

AfD sorgt mit Aussagen zu Rüstungsproduktion für neue Kontroverse

Der AfD-Fraktionschef in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, hat mit Aussagen über die Nutzung von Rüstungsproduktion im Zusammenhang mit Abschiebungen für heftige Reaktionen gesorgt.

Siegmund erklärte, die Produktion von Rüstungsgütern könne unter anderem für Aufgaben der inneren Sicherheit und für Abschiebungen von Bedeutung sein. Die Aussagen stießen auf scharfe Kritik, auch beim BSW in Sachsen-Anhalt.

Putin kommentiert AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt als Folge westlicher Politik dargestellt. Nach seiner Darstellung hätten Fehler westlicher Regierungen in den Bereichen Sicherheit, Wirtschaft und Außenpolitik zur politischen Unzufriedenheit beigetragen.

Putin wies gleichzeitig den Vorwurf zurück, Russland stelle eine Bedrohung für Europa dar. Die europäischen Staaten und die NATO bewerten die russische Politik dagegen weiterhin als zentrale Sicherheitsbedrohung.

Morddrohung gegen Charlotte Knobloch

Nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt ist eine Morddrohung gegen Charlotte Knobloch bekannt geworden. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt. Knobloch ist Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und eine der bekanntesten jüdischen Stimmen Deutschlands.

Deutschland und gesellschaftliche Debatten

Debatte über AfD-Verbotsverfahren hält an

Nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt wird weiterhin über ein mögliches Parteiverbotsverfahren diskutiert. Während Teile von SPD, Grünen und anderen politischen Gruppen eine Prüfung befürworten, warnen Politiker aus CDU und CSU vor einem vorschnellen Verfahren.

Bundeskanzler Merz betont, dass die rechtlichen Hürden für ein Parteiverbot sehr hoch sind. Ein entsprechender Antrag kann ausschließlich vom Bundestag, Bundesrat oder der Bundesregierung beim Bundesverfassungsgericht gestellt werden.

USA

Trump beschuldigt Iran wegen Angriffs auf saudische Ölpipeline

US-Präsident Donald Trump macht Iran wahrscheinlich für einen Drohnenangriff auf eine wichtige saudische Ölpipeline verantwortlich. Die sogenannte East-West-Pipeline ermöglicht Saudi-Arabien, einen Teil seiner Ölexporte an der Straße von Hormus vorbei abzuwickeln.

Trump erklärte bei seinem Aufenthalt in Irland, er gehe von einer iranischen Verantwortung aus. Saudi-Arabien hat die Pipeline nach den Angriffen vorsorglich abgeschaltet.

Iran-Krieg bedroht weitere wichtige Handelsroute

Der Krieg zwischen den USA und Iran weitet sich regional aus. Besonders kritisch ist die Entwicklung im Jemen. Die mit Iran verbündete Huthi-Miliz hat nach Angaben aus der Region die Kontrolle über mehrere Inseln in der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab übernommen.

Die Meerenge verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und gehört zu den wichtigsten Handelswegen der Welt. Eine längerfristige Behinderung des Schiffsverkehrs könnte die globalen Lieferketten zusätzlich belasten.

Die Situation ist besonders brisant, weil gleichzeitig die Straße von Hormus durch den Iran-Krieg beeinträchtigt wird. Damit stehen zwei wichtige Verkehrswege für Öl- und Handelsschiffe unter Druck.

Trump reist nach Irland und spricht sich für ein vereinigtes Irland aus

US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Besuch in Irland erklärt, er würde eine Vereinigung der Republik Irland mit Nordirland begrüßen. Er bezeichnete eine solche Entwicklung als grundsätzlich wünschenswert.

Die Äußerungen sorgen in Nordirland und Großbritannien für politische Reaktionen. Unionistische Politiker lehnen eine Änderung des Status Nordirlands ohne Zustimmung der Bevölkerung ab. Grundlage für die Regelung ist das Karfreitagsabkommen von 1998.

Trump traf während seines Irland-Besuchs unter anderem den irischen Premierminister Micheál Martin und Präsidentin Catherine Connolly. Gleichzeitig fanden in Dublin Proteste gegen seine Politik statt.

Trump und die Falklandinseln

Während seines Irland-Besuchs äußerte sich Trump auch zum Konflikt um die Falklandinseln beziehungsweise Malwinen. Er deutete an, dass Großbritannien Schwierigkeiten haben könnte, die Inseln in einem neuen militärischen Konflikt gegen Argentinien zu verteidigen.

Der Streit zwischen Großbritannien und Argentinien über die Inselgruppe besteht seit Jahrzehnten. 1982 kam es bereits zu einem Krieg zwischen beiden Staaten.

USA und Iran – Krieg im Nahen Osten

Ölpreis bleibt über 100 Dollar

Der Krieg zwischen den USA und Iran wirkt sich zunehmend auf die internationalen Energiemärkte aus. Der Ölpreis liegt weiterhin deutlich über der Marke von 100 US-Dollar je Barrel.

Die Sorge vor einer längerfristigen Unterbrechung der Ölversorgung treibt die Preise. Gleichzeitig steigen die europäischen Gaspreise deutlich. Für Verbraucher und Unternehmen bedeutet dies wachsenden Kostendruck.

USA unter innenpolitischem Druck

Die hohen Energiepreise werden für die Regierung von Donald Trump zunehmend zu einem innenpolitischen Problem. Steigende Benzin- und Dieselpreise treffen amerikanische Verbraucher direkt und könnten die Stimmung vor den anstehenden Zwischenwahlen beeinflussen.

Die US-Regierung versucht gleichzeitig, eine Ausweitung des Krieges zu verhindern. Ein direkter militärischer Konflikt mit den Huthi oder eine weitere Eskalation in der Golfregion könnte die amerikanischen Streitkräfte zusätzlich belasten.

Ukraine und Russland

Russland greift Ukraine erneut massiv an

Russische Raketen- und Drohnenangriffe haben in mehreren Regionen der Ukraine mindestens fünf Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt. Betroffen waren unter anderem Gebiete um Saporischschja, Krywyj Rih, Odessa und Schytomyr.

Die russischen Angriffe richten sich zunehmend auch gegen die ukrainische Energieinfrastruktur. Kiew befürchtet deshalb eine neue Welle von Angriffen auf Stromversorgung und Energieanlagen vor Beginn des Winters.

Putin warnt Europa vor Truppenentsendung

Der russische Präsident Wladimir Putin hat europäische Staaten davor gewarnt, Truppen in die Ukraine zu entsenden. Eine europäische Friedenstruppe würde Russland zufolge als direkte Beteiligung am Krieg betrachtet.

Putin bezeichnete eine mögliche Stationierung europäischer Soldaten als Kriegserklärung. Europäische Staaten diskutieren dagegen weiterhin über Sicherheitsgarantien für die Ukraine und mögliche internationale Truppen nach einem Waffenstillstand.

Zelenskyj signalisiert Bereitschaft zu Treffen mit Putin

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Bereitschaft zu einem persönlichen Treffen mit Wladimir Putin bekräftigt. Als möglicher Ort beziehungsweise Rahmen wurde unter anderem der G20-Gipfel in Miami im Dezember genannt.

Der Kreml erklärte, Putin sei grundsätzlich zu Gesprächen bereit. Gleichzeitig beharrt Russland darauf, dass seine militärischen Ziele weiterhin verfolgt werden.

Ukraine setzt auf Drohnenangriffe gegen russische Infrastruktur

Die Ukraine intensiviert gleichzeitig ihre Angriffe tief im russischen Staatsgebiet. Selenskyj erklärte, ukrainische Kräfte hätten Anlagen in den russischen Regionen Samara und Perm getroffen.

Die ukrainische Strategie zielt zunehmend darauf ab, militärische Produktionsanlagen, Energieinfrastruktur und Treibstoffversorgung Russlands zu beeinträchtigen.

USA und Ukraine intensivieren Drohnenkooperation

Bei einer US-Militärübung in Deutschland haben ukrainische Soldaten amerikanischen Streitkräften Erfahrungen aus dem Drohnenkrieg vermittelt. Die Zusammenarbeit zeigt, wie stark die Erfahrungen des Ukraine-Krieges inzwischen in die westliche Militärplanung einfließen.

Bei der Übung wurden rund 1.900 Drohnen eingesetzt. Das US-Militär untersucht insbesondere, wie Drohnen auf niedrigeren Ebenen der Streitkräfte eingesetzt werden können.

Europa

Schweden wählt am Sonntag ein neues Parlament

In Schweden findet am 13. September die Parlamentswahl statt. Der Wahlkampf gilt als besonders eng. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Migration, Kriminalität, Wirtschaft und die künftige Rolle der Schwedendemokraten.

Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten könnten nach der Wahl erneut zu einer entscheidenden politischen Kraft werden. Die Bildung einer neuen Regierung könnte deshalb schwierig werden.

Trump besucht Irland – EU beobachtet US-Politik

Der Besuch von Donald Trump in Irland steht auch im Zeichen der europäischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. Neben der Nordirland-Frage geht es um Handel, den Krieg im Nahen Osten und die Beziehungen zwischen den USA und Europa.

Deutschland vor weiteren Landtags- und Kommunalwahlen

Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt richtet sich der Blick auf weitere Wahlen in Deutschland. Besonders die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und die anstehenden Wahlen in Berlin und Niedersachsen könnten neue Auswirkungen auf die Bundespolitik haben.

Wirtschaft

Hohe Energiepreise setzen Unternehmen unter Druck

Die internationale Wirtschaft bekommt die Folgen des Iran-Krieges zunehmend zu spüren. Der Ölpreis liegt deutlich über 100 Dollar, während auch die europäischen Gaspreise stark gestiegen sind.

Die höheren Energiekosten verteuern Transport, Produktion und Dienstleistungen. Unternehmen müssen mit steigenden Betriebskosten rechnen, während Verbraucher mit höheren Preisen für Kraftstoffe, Heizung und zahlreiche Waren konfrontiert werden.

EZB könnte vor weiteren Zinserhöhungen stehen

Der starke Anstieg der Energiepreise erhöht den Inflationsdruck im Euroraum. Österreichs Notenbankchef Martin Kocher warnte, dass die Europäische Zentralbank ihre Zinsen möglicherweise weiter erhöhen müsse, wenn die Ölpreise über längere Zeit bei rund 100 Dollar oder darüber bleiben.

Die EZB hatte ihren Einlagensatz zuletzt auf 2,5 Prozent angehoben. Ein länger anhaltender Energiepreisschock könnte die europäische Geldpolitik vor ein schwieriges Problem stellen: Einerseits sollen die Zinsen die Inflation bekämpfen, andererseits können höhere Zinsen die ohnehin schwache Wirtschaft zusätzlich belasten.

US-Inflation bleibt erhöht

Auch in den Vereinigten Staaten bleibt die Inflation ein Problem. Hohe Energiepreise drohen den Preisauftrieb zusätzlich zu verstärken. Besonders Diesel und Benzin verteuern sich deutlich.

Für die US-Notenbank wird die Entscheidung über die weitere Zinspolitik dadurch schwieriger. Ein zu schnelles Senken der Zinsen könnte die Inflation erneut anheizen, während hohe Zinsen die Wirtschaft bremsen.

Öl und Energie

Saudi-Arabien schaltet wichtige Pipeline ab

Saudi-Arabien hat nach Drohnenangriffen eine strategisch wichtige Ölpipeline vorsorglich abgeschaltet. Die East-West-Pipeline ist von besonderer Bedeutung, weil sie Öltransporte ermöglicht, ohne dass die Tanker die Straße von Hormus passieren müssen.

Die Angriffe verdeutlichen damit, dass selbst alternative Transportwege inzwischen Teil des regionalen Konflikts werden.

Globale Versorgungslage wird schwieriger

Die Kombination aus Problemen in der Straße von Hormus, der Bedrohung des Bab al-Mandab und Angriffen auf saudische Infrastruktur erhöht die Risiken für die globale Energieversorgung.

Eine länger andauernde Störung könnte nicht nur die Preise für Öl und Gas erhöhen, sondern auch Transportkosten und Lebensmittelpreise weltweit beeinflussen.

Nahost

Huthi kontrollieren strategische Position am Bab al-Mandab

Die Huthi-Miliz hat ihren Einfluss im Jemen weiter ausgebaut. Die Kontrolle über Inseln im Bereich der Meerenge Bab al-Mandab verschafft der mit Iran verbündeten Organisation eine strategisch wichtige Position an einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt.

Die internationale Gemeinschaft befürchtet eine weitere Eskalation des Konflikts und zusätzliche Belastungen für den weltweiten Schiffsverkehr.

Gaza bleibt humanitäre Krisenregion

Auch die humanitäre Lage im Gazastreifen bleibt angespannt. Die Versorgung mit Treibstoff, medizinischen Gütern und anderen lebenswichtigen Materialien ist weiterhin schwierig.

Die Situation wird zusätzlich durch die regionale Eskalation zwischen Israel, Iran und den mit Iran verbündeten Gruppen verschärft.

Afrika

Sudan: UN fordert erneut sofortige Waffenruhe

Die humanitäre Situation im Sudan verschlechtert sich weiter. Die Vereinten Nationen fordern angesichts zunehmender Drohnenangriffe und der Zerstörung medizinischer Einrichtungen erneut eine sofortige Waffenruhe.

Der Bürgerkrieg zwischen den sudanesischen Streitkräften und den Rapid Support Forces hat Millionen Menschen vertrieben. Hunger, Krankheiten und der Zusammenbruch der medizinischen Versorgung verschärfen die Krise.

China und Asien

Xi Jinping fordert BRICS zu Vermittlung im Nahost-Krieg auf

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat beim BRICS-Gipfel in Neu-Delhi gefordert, dass die Staatengruppe eine stärkere Rolle bei der Beendigung des Krieges im Nahen Osten übernimmt.

China versucht damit, sich als internationale Vermittlungsmacht zu positionieren. Peking betont, dass die Eskalation weder der internationalen Wirtschaft noch der globalen Sicherheit nütze.

Xi und Modi suchen engere Beziehungen

Am Rande des BRICS-Gipfels traf Xi Jinping den indischen Premierminister Narendra Modi. Beide Seiten signalisierten Interesse an einer langfristigen Stabilisierung der Beziehungen.

China und Indien sind wirtschaftlich eng miteinander verbunden, gleichzeitig bestehen weiterhin erhebliche geopolitische Spannungen, insbesondere wegen der gemeinsamen Grenze und der strategischen Beziehungen beider Staaten zu den USA.

Taiwan und China

Die Spannungen zwischen China und Taiwan bleiben ein bedeutendes sicherheitspolitisches Thema in Ostasien. Taiwan versucht weiterhin, seine Beziehungen zu demokratischen Staaten auszubauen, während China internationale Kontakte Taiwans als Einmischung in seine inneren Angelegenheiten betrachtet.

Parallel verstärkt Peking seine militärischen Fähigkeiten und die Vorbereitung auf mögliche Konfliktszenarien in der Taiwanstraße.

Wissenschaft und Technik

KI verändert militärische Drohnenkriegsführung

Der Ukraine-Krieg entwickelt sich zunehmend zu einem Labor für moderne Drohnen- und KI-Technologien. Die Erfahrungen der ukrainischen Streitkräfte werden inzwischen von NATO-Staaten und den USA systematisch untersucht.

Drohnen übernehmen zunehmend Aufgaben, die früher von bemannten Flugzeugen, Artillerie oder Bodentruppen durchgeführt wurden. Gleichzeitig entwickeln sich elektronische Kriegsführung und Drohnenabwehr zu entscheidenden Bereichen moderner Militärtechnik.

KI und Raumfahrt werden enger miteinander verbunden

Künstliche Intelligenz wird zunehmend zur Analyse großer Datenmengen aus der Raumfahrt eingesetzt. Forschungsorganisationen nutzen KI unter anderem zur Auswertung von Satellitendaten, zur Erkennung von Veränderungen auf Himmelskörpern und zur Verbesserung der Navigation autonomer Systeme.

Die Entwicklung gilt als wichtiger Bestandteil der kommenden Generation von Raumfahrtmissionen.

Gesellschaft

25 Jahre nach 9/11 endet die Erinnerung nicht

Nach den großen Gedenkveranstaltungen zum 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 richtet sich der Blick auf die langfristigen Folgen der Katastrophe.

Die Anschläge haben die amerikanische Gesellschaft, die internationale Sicherheitspolitik und die Beziehungen zwischen westlichen Staaten und der islamischen Welt nachhaltig verändert.

Für jüngere Generationen ist der 11. September inzwischen vor allem ein historisches Ereignis. Für Angehörige der Opfer und viele Einsatzkräfte ist er dagegen weiterhin eine persönliche Erfahrung.

Kultur

Filmfestspiele von Venedig gehen zu Ende

Die Internationalen Filmfestspiele von Venedig gehen am heutigen Samstag mit der Verleihung des Goldenen Löwen zu Ende. Das Festival gehört zu den wichtigsten Filmfestivals der Welt und gilt traditionell als wichtiger Auftakt der internationalen Filmpreis-Saison.

Sport

Alexander Zverev erreicht Finale der US Open

Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev steht im Finale der US Open in New York. Damit hat Zverev die Chance auf einen der größten Titel seiner Karriere.

Das Finale ist zugleich einer der Höhepunkte des Tennisjahres. Zverev gehört seit Jahren zur Weltspitze, wartet aber weiterhin auf seinen ersten Grand-Slam-Titel im Einzel.

US Open: Finale der Männer steht bevor

Die US Open in New York gehen an diesem Wochenende in ihre entscheidende Phase. Das Turnier gehört neben den Australian Open, den French Open und Wimbledon zu den vier Grand-Slam-Turnieren des Jahres.

Bundesliga: Schalke gewinnt bei Union Berlin

Im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga hat Schalke 04 bei Union Berlin gewonnen. Damit setzt der Verein ein Ausrufezeichen zum Auftakt des Bundesliga-Wochenendes.

Am Samstag stehen weitere Begegnungen der Bundesliga sowie zahlreiche Spiele in den europäischen Topligen auf dem Programm.

Die wichtigsten Nachrichten des Tages im Überblick

  • Deutschland: Friedrich Merz gerät nach dem AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt weiter unter Druck.
  • CDU: Innerhalb der Partei wächst die Debatte über Merz‘ politischen Kurs.
  • CDU: Merz trennt sich von der stellvertretenden Generalsekretärin Christina Stumpp.
  • AfD: Ulrich Siegmund sorgt mit Aussagen über Rüstungsproduktion und Abschiebungen für neue Kritik.
  • AfD-Verbot: Die Diskussion über ein mögliches Verbotsverfahren geht weiter.
  • USA: Donald Trump beschuldigt Iran des Angriffs auf eine saudische Ölpipeline.
  • Iran-Krieg: Die Kämpfe gefährden zunehmend internationale Energie- und Handelswege.
  • Jemen: Die Huthi gewinnen strategische Positionen an der Meerenge Bab al-Mandab.
  • Irland: Trump spricht sich für ein vereinigtes Irland aus.
  • Ukraine: Russland setzt seine Angriffe mit Raketen und Drohnen fort.
  • Russland: Putin warnt Europa vor einer Entsendung von Truppen in die Ukraine.
  • Ukraine: Selenskyj signalisiert erneut Bereitschaft zu einem Treffen mit Putin.
  • Energie: Ölpreise bleiben wegen des Iran-Krieges über 100 Dollar.
  • EZB: Hohe Energiepreise erhöhen den Druck auf die europäische Geldpolitik.
  • Schweden: Am Sonntag findet die Parlamentswahl statt.
  • China: Xi Jinping fordert BRICS zu einer stärkeren Vermittlerrolle im Nahost-Konflikt auf.
  • Sudan: Die Vereinten Nationen fordern angesichts der humanitären Krise eine sofortige Waffenruhe.
  • Wissenschaft: KI und Drohnentechnik verändern die moderne Kriegsführung.
  • Kultur: Die Filmfestspiele von Venedig enden mit der Vergabe des Goldenen Löwen.
  • Sport: Alexander Zverev steht im Finale der US Open.

Quellen