Spritpreise steigen

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🛑 Schock an der Zapfsäule: 12-Uhr-Spritpreisbremse treibt Preise auf Rekordhoch!

Augsburg, 1. April 2026 – Wer heute Morgen noch gehofft hatte, die neue „Tankpreisbremse“ der Bundesregierung würde für Entlastung sorgen, wurde pünktlich zur Mittagszeit eines Besseren belehrt. Unsere Redaktion dokumentierte an einer TotalEnergies-Station den drastischen Sprung: Innerhalb von Sekunden kletterten die Preise für Benzin um satte 8 Cent nach oben.

Das „Österreich-Modell“ startet mit einem Preisschock

Seit heute gilt in Deutschland eine neue Regelung: Tankstellen dürfen ihre Preise nur noch einmal täglich um exakt 12:00 Uhr erhöhen. Was theoretisch für mehr Transparenz sorgen sollte, entpuppt sich am ersten Tag als Kostenfalle für Pendler. Pünktlich zum Glockenschlag passten die Konzerne ihre Preise massiv nach oben an, um die Schwankungen des restlichen Tages vorab abzufangen.

Die nackten Zahlen: Der Total-Check

Unsere Vorher-Nachher-Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß der Erhöhung:

  • Super E10: Sprang von 2,06⁹ € auf 2,14⁹ € (+3,87 %).

  • Diesel: Kletterte von 2,28⁹ € auf 2,33⁹ €. Damit festigt Diesel seinen traurigen Status als teuerster Kraftstoff, weit über dem Benzinpreis.

  • Excellium Diesel: Hat mit 2,50⁹ € nun die psychologisch wichtige Marke von 2,50 Euro pro Liter erreicht.

Warum steigen die Preise so extrem?

Experten sehen eine Mischung aus geopolitischen Faktoren und der neuen Marktregulierung. Durch die Eskalation im Nahen Osten und die Sperrung wichtiger Handelsrouten am Persischen Golf sind die Rohölnotierungen auf dem höchsten Stand seit 2022.

„Was wir hier sehen, ist ein klassischer Mitnahmeeffekt“, erklärt ein Marktanalyst. „Da die Konzerne wissen, dass sie bis morgen Mittag nicht mehr erhöhen dürfen, setzen sie den Preis um 12 Uhr lieber ein paar Cent höher an, als es der Markt eigentlich verlangt.“

Fazit für Autofahrer

Die „Tankpreisbremse“ erweist sich am ersten Tag als stumpfes Schwert. Wer sparen will, sollte die Abendstunden nutzen: Zwar dürfen die Preise nur einmal täglich steigen, Senkungen sind jedoch weiterhin jederzeit erlaubt. Statistisch gesehen dürften die Preise nun zwischen 18:00 und 21:00 Uhr ihren Tagestiefpunkt erreichen – sofern die Konzerne den Spielraum für Preissenkungen überhaupt nutzen.


Infokasten: Tipps für den April 2026

  • Tanken vor 12 Uhr: Oft versuchen Tankstellen kurz vor der erlaubten Erhöhung noch Kunden anzulocken.

  • Apps nutzen: Da die Preise nun weniger oft schwanken, sind Preis-Apps (wie Clever Tanken oder ADAC) nach 12 Uhr deutlich verlässlicher als früher.

  • Alternative Wege: Angesichts von Preisen Richtung 2,50 € pro Liter lohnt sich der Vergleich mit dem ÖPNV oder Fahrgemeinschaften mehr denn je.