Bahn: Massive Verspätungen

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Sprayer zwischen München und Augsburg verursachen Streckensperrung

Zugverkehr zeitweise erheblich beeinträchtigt

München / Mammendorf – Am Montagnachmittag (2. März) besprühten bislang unbekannte Täter gegen 16:45 Uhr eine Lärmschutzwand entlang der Bahnstrecke zwischen München und Augsburg auf Höhe Mammendorf in Graffitimanier. In der Folge kam es zu erheblichen Verzögerungen im Bahnverkehr

Gegen 16:50 Uhr beobachtete ein vorbeifahrender Triebfahrzeugführer die zwei Sprayer und meldete den Vorfall über die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG an die Bundespolizeiinspektion München. Aufgrund der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen musste die Bahnstrecke von 16:55 Uhr bis 18:09 Uhr gesperrt werden. Dies führte zu erheblichen bahnbetrieblichen Auswirkungen: Insgesamt waren 70 Züge betroffen, es entstanden 2.622 Verspätungsminuten. Zudem kam es zu zwei Komplettausfällen sowie acht Teilausfällen von Zugverbindungen. Die besprühte Fläche betrug rund neun Quadratmeter, der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.800 Euro geschätzt.

Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen wurde der Bereich unter anderem mit einem Personenspürhund abgesucht. Hinweise auf die Täter konnten hierbei nicht erlangt werden.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Beobachtungen nimmt die Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089 515 550 0 entgegen.

Wir danken der Bundespolizei für die Antwort und wir danken der Averio für den Service der Unterrichtung der Reisenden über die unerfreulichen Verspätungssituation.


Bildquelle: Symbolbild mit freundlicher Genehmigung von der Bundespolizei bereitgestellt. Urheberrechte liegen bei der Bundespolizei