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Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW): Führungswechsel und Umbenennung — was jetzt gilt
🗓 Hintergrund
Das BSW war seit seiner Gründung 2024 nach der bekannten Politikerin Sahra Wagenknecht benannt. Der Parteiname war gewissermaßen Programm — doch bereits seit Sommer 2025 war klar: Die Partei will sich von der starken Personalisierung lösen und das Kürzel „BSW“ künftig mit einem anderen, ideellen Namen belegen. Berliner Zeitung+2n-tv+2
🏛 Neuer Parteitag, neue Spitze
Am 6. Dezember 2025 fand der Bundesparteitag der Partei in Magdeburg statt — mit zwei zentralen Entscheidungen:
Der Europaabgeordnete Fabio De Masi wurde mit 93,3 % der Stimmen zum neuen Vorsitzenden gewählt. ZDFheute+2FR.de+2
Die bisherige Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali wurde mit 82,6 % im Amt bestätigt. Damit bilden De Masi und Mohamed Ali eine neue Doppelspitze. ZDFheute+2DIE ZEIT+2
Die frühere Vorsitzende, Sahra Wagenknecht, kandidierte nicht mehr. Sie wird künftig eine neue Funktion übernehmen — als Leiterin einer Grundwertekommission innerhalb der Partei. euronews+2FR.de+2
Damit endet eine Phase, in der Wagenknecht das prägende Gesicht und die zentrale Führungsfigur des BSW war. Laut eigener Aussage war der Parteiname nicht für die Ewigkeit gedacht. FR.de+1
✏️ Umbennung: BSW bekommt neuen Namen
Auf dem Parteitag beschlossen die Delegierten auch offiziell eine Umbenennung. Künftig soll die Partei statt „Bündnis Sahra Wagenknecht“ unter dem Namen Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft auftreten. Das Kürzel „BSW“ bleibt dabei erhalten. nd-aktuell.de+3n-tv+3RaiNews+3
Die Änderung soll formal zum 1. Oktober 2026 in Kraft treten. DIE ZEIT+2Pfalz-Express+2
Der Grund für die Umbenennung: Die Partei wolle sich von der starken Personalisierung lösen und sich als langfristige politische Kraft mit eigenem Profil etablieren — unabhängig vom Namen der Gründerin. RaiNews+2FR.de+2
⚠️ Bedeutung und Einschätzung
Der Schritt markiert eine deutliche Neuausrichtung des BSW — personell und symbolisch. Die Abkehr vom Namen der Gründerin signalisiert, dass die Partei sich institutionell und inhaltlich dauerhaft aufstellen will, nicht als „Wagenknecht-Partei“, sondern als eigenständige politische Kraft.
Die Wahl von De Masi und Mohamed Ali schafft eine neue Führung, die vermutlich weniger auf eine Einzelperson setzt, sondern auf Team und kollektive Führung.
Die neue Namenswahl („Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft“) verweist auf zentrale inhaltliche Themen — womöglich mit dem Ziel, ein breiteres Wähler:innen-Spektrum anzusprechen und im politischen Wettbewerb nachhaltiger wahrgenommen zu werden.
Dennoch stellt der Schritt auch ein Risiko dar: Die Partei verliert in der Außenwahrnehmung einen stark wiedererkennbaren Namen. Ob das Kürzel „BSW” allein diesen Wiedererkennungswert halten kann, bleibt abzuwarten — insbesondere im Kontext bevorstehender Wahlen und angesichts der Tatsache, dass das politische Profil inhaltlich erst noch weiter geschärft werden muss.
