GEO-Politics 14.01.2026

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Überblick über die aktuellsten und teils sehr brisanten Entwicklungen vom heutigen 14. Januar 2026:


1. Iran: Massenproteste und Drohungen

Die Lage im Iran ist extrem angespannt. Nach Berichten von Menschenrechtsorganisationen wie HRANA sind bei den anhaltenden Protesten mittlerweile über 2.500 Menschen getötet worden.

  • Schauprozesse: Die iranische Justiz hat Schnellverfahren und öffentliche Schauprozesse gegen „Unruhestifter“ angekündigt; erste Todesstrafen wurden bereits verhängt.

  • Trump-Ultimatum: US-Präsident Trump hat dem Regime in Teheran heute massiv gedroht. Er erklärte, die USA würden „sehr hart reagieren“, sollten die Hinrichtungen von Demonstranten vollzogen werden. Ein militärisches Eingreifen wird im Weißen Haus laut Berichten bereits als Option geprüft.

2. Israel ./. Hamas: Winternot und Spionagerisiko

  • Humanitäre Lage: Schwere Winterstürme und Regenfälle fluten derzeit die Zeltlager im Gazastreifen. Es gibt Berichte über erfrierende Menschen, während die Blockade von Baumaterialien den Wiederaufbau verhindert.

  • Technik-Bann: Die israelische Armee (IDF) hat den Einsatz chinesischer Drohnen drastisch reduziert. Der Grund: Hamas-Propagandavideos zeigten, dass die Gruppe Datenströme dieser Drohnen abfangen konnte, um israelische Truppenbewegungen zu überwachen.

3. Ukraine-Krieg: Friedenspläne vs. Eskalation

  • USA-Friedensplan: Es kursiert ein von den USA eingebrachter Plan (ursprünglich 28 Punkte, nun auf 20 gekürzt), der die Ukraine zu Gebietsabtretungen drängt. Kiew lehnt dies weiterhin als „De-facto-Kapitulation“ ab.

  • Infrastruktur: Massive russische Luftangriffe (u. a. mit Oreschnik-Hyperschallraketen) haben das Stromnetz in Städten wie Krementschuk und Odessa schwer beschädigt. Zehntausende Haushalte sind ohne Strom.

  • Gegenangriffe: Die Ukraine hat erstmals russische Ölplattformen im Kaspischen Meer mit Drohnen angegriffen.

4. USA: Der Fall Renée Good (Minneapolis)

Dieser Vorfall sorgt für landesweite Unruhen:

  • Der Vorfall: Am 7. Januar 2026 erschoss ein ICE-Agent (Jonathan Ross) die 37-jährige Renée Nicole Good in Minneapolis während eines Einsatzes.

  • Kontroverse: Während die Trump-Regierung von Notwehr spricht (die Frau habe versucht, Beamte zu überfahren), zeigen Videoaufnahmen, dass der Agent Schüsse durch das Seitenfenster auf den Kopf der Frau abgab, während das Auto stand oder sich langsam entfernte.

  • Folgen: Zehntausende demonstrieren in den USA unter dem Slogan „Say her name! Renée Good!“. In Minnesota legten mehrere Staatsanwälte aus Protest gegen die Bundesregierung ihr Amt nieder.

5. USA und Grönland: „Kauf oder Konflikt“

Trump hat seinen Anspruch auf Grönland im Januar 2026 massiv erneuert:

  • Militärische Option: Außenminister Marco Rubio schloss militärische Gewalt zur Übernahme Grönlands nicht aus, falls Dänemark einem Verkauf nicht zustimmt. Grönland wird als „integraler Bestandteil der nationalen Sicherheit“ (wegen seltener Erden und Arktis-Kontrolle) bezeichnet.

  • Reaktion: Dänemark und Grönland weisen die Forderungen strikt zurück. Dänemark betonte, Grönland sei „nicht käuflich“, woraufhin Trump die militärische Schwäche des NATO-Partners verspottete. Ein hochrangiges Treffen ist für die kommende Woche geplant.