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🌍 Die Welt im Umbruch: Ein Rückblick auf 2025 und der Ausblick auf 2026
Eine Kolumne von FPA SWN n.e.V.
Das Jahr 2025 wird in den Geschichtsbüchern nicht als Jahr des Stillstands, sondern als ein Jahr der tektonischen Verschiebungen verzeichnet werden. Die globalen Koordinaten wurden neu justiert, angetrieben von anhaltenden geopolitischen Konflikten, einem ökonomischen Ringen um Stabilität und dem unaufhaltsamen Einzug disruptiver Technologien. Der Ausblick auf 2026 ist kein Bild der Beruhigung, sondern das einer Welt, die sich endgültig im Modus der Mächte- und Systemkonkurrenz eingerichtet hat.
I. Geopolitische Achsenverschiebung: Die multipolare Realität
Die größte politische Konstante des Jahres 2025 war das endgültige Ende der unipolaren, regelbasierten Weltordnung, die nach dem Ende des Kalten Krieges vorherrschte.
Der „Machtmodus“ der USA: Die zweite Amtszeit von US-Präsident Donald J. Trump markiert den Höhepunkt einer allein auf US-amerikanische Interessen ausgerichteten Politik. Die Verlässlichkeit der US-Politik ist ein globales Stabilitätsrisiko geworden (Quelle: Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des IW Köln, Statement vom 12.12.2025), da geopolitische Blockbildung, Zölle und Exportkontrollen das globale Handelsgefüge prägen (Quelle: Dr. Jan Peter Sasse, DekaBank, Markt-Ausblick vom 12.12.2025).
Der Krieg als Konstante: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine geht in sein viertes Jahr. Trotz anhaltender westlicher Unterstützung bleibt die militärische und diplomatische Lage fragil. Die Debatte, ob die Ukraine Gebiete wie den Donbass aufgeben soll, um eine Waffenruhe zu erreichen, während Russland gleichzeitig die Deutsche Welle (DW) zur „unerwünschten Organisation“ erklärt, zeigt die zunehmende Härte und das Misstrauen im Konflikt (Quellen: Kurier, Audimax, FOCUS online vom 15.12.2025 und Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation, Mitteilung vom 14.12.2025).
Sicherheitspolitische Aufrüstung Europas: In Deutschland und Europa ist die Notwendigkeit von durchhaltefähigen Streitkräften und einer wirkungsvollen Abschreckung zu einem zentralen Thema geworden (Quelle: Dr. Markus Kaim, SWP, Analyse vom 10.12.2025). Der deutsche Verteidigungsetat steigt massiv an, unterstützt durch das Sondervermögen (Quelle: Bundesministerium der Verteidigung, Haushaltsentwurf 2026). Europa wird im Jahr 2026 noch stärker gezwungen sein, für seine wirtschaftliche und sicherheitspolitische Eigenständigkeit zu sorgen, um nicht zum „Spielball globaler Machtpolitik“ zu werden (Quelle: Dr. Jan Peter Sasse, DekaBank, Markt-Ausblick vom 12.12.2025).
Ausblick 2026 (Politik): Die Welt wird noch volatiler. Ungelöste Konflikte von Nahost bis China werden weiterhin Unsicherheit schaffen. Europa muss seine Handelsinitiativen (z.B. mit Mercosur, ASEAN) entschlossen vorantreiben, um seine Position in der multipolaren Welt zu sichern (Quelle: Dr. Jan Peter Sasse, DekaBank, Markt-Ausblick vom 12.12.2025).
II. Ökonomie im Spannungsfeld: Stabilität vs. Reformstau
Die Weltwirtschaft zeigt sich widerstandsfähig, bleibt aber gefährdet (Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR), Jahresgutachten 2025/2026).
Globales und Europäisches Wachstum: Das globale Wirtschaftswachstum wird für 2025 und 2026 vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und dem SVR als gedämpft prognostiziert (IWF: 2,8% für 2026; SVR: 2,6% für 2026) (Quellen: IWF World Economic Outlook, Oktober 2025; SVR Jahresgutachten 2025/2026, Prognose). Die Eurozone wächst zwar langsam (SVR-Prognose 2026: 1,4%), wird aber von Stabilitätsfaktoren wie Spanien und Italien getragen, während Deutschland mit Wachstumsschwächen kämpft (Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Dezember 2025).
Deutschland im Reformstau: Die deutsche Konjunktur zeigt nur mäßigen Schwung (Quelle: Ifo Institut, Konjunkturprognose Winter 2025). Kritiker werfen der Bundesregierung „Symbolpolitik und ein wachsendes Haushaltsrisiko“ vor, da ein „Herbst der Reformen“ ausblieb (Quelle: Dr. Jan Peter Sasse, DekaBank, Markt-Ausblick vom 12.12.2025). Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll 2026 nur minimal um 0,9% wachsen (Quelle: SVR Jahresgutachten 2025/2026, Prognose).
Finanzielle Risiken: Die globale Verschuldung, insbesondere von Staaten, nimmt weiter an Bedeutung zu (Quelle: Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Quarterly Review, Dezember 2025). Nach einer langen Hausse steigt die Verwundbarkeit der Kapitalmärkte aufgrund hoher Bewertungen, Zollstreitigkeiten und geopolitischer Risiken. 2026 könnte eine Phase ausgeprägter Risikoaversion bringen (Quelle: Dr. Jan Peter Sasse, DekaBank, Markt-Ausblick vom 12.12.2025). Die Inflation bleibt eine anhaltende Gefahr, wenn auch auf einem niedrigeren Niveau (SVR-Prognose 2026: ca. 2,1% in Deutschland, EZB-Prognose: 2,0% in der Eurozone) (Quelle: SVR Jahresgutachten 2025/2026).
Ausblick 2026 (Wirtschaft): Obwohl die Weltwirtschaft insgesamt moderat wachsen soll, dominieren Abwärtsrisiken. Die Handelspolitik (Zölle) und Finanzmarktrisiken sind die Hauptgefahren. Chancen sehen Experten in Europa vor allem bei günstig bewerteten Aktien und dividendenstarken Titeln (Quelle: Dr. Jan Peter Sasse, DekaBank, Markt-Ausblick vom 12.12.2025).
III. Gesellschaftlicher Wandel und Technologie-Revolution
Parallel zur geopolitischen und ökonomischen Unsicherheit vollziehen sich tiefgreifende gesellschaftliche und technologische Wandlungen.
Technologische Realität: Der wichtigste gesellschaftliche Trend ist die Ankunft neuer Technologien in der realen Wirtschaft (Quelle: Dr. Ulrich Stephan, Deutsche Bank Chief Investment Officer, Jahresausblick 2026).
Künstliche Intelligenz (KI): KI verschiebt sich vom Experiment zur produktiven Kraft, die Kosten senkt und Ressourcen schont.
Robotik und Automatisierung: Es entstehen hybride Arbeitsmodelle, bei denen Mensch und Maschine als Team agieren (Quelle: Dr. Ulrich Stephan, Deutsche Bank Chief Investment Officer, Jahresausblick 2026).
Nachhaltigkeit wird messbar: Die Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) wird auf europäischer Ebene konsequenter umgesetzt. Climatetech und Resilienz stehen im Fokus der Investoren. Für Kapital gilt: Substanz zählt mehr als Schlagwort, Wirkung mehr als Vision (Quelle: Dr. Jan Peter Sasse, DekaBank, Markt-Ausblick vom 12.12.2025; Dr. Ulrich Stephan, Deutsche Bank Chief Investment Officer, Jahresausblick 2026).
Sozialpolitische Herausforderungen: Die Kosten des Lebens bleiben ein Thema. In Deutschland steigen 2025 zwar Rente, Kinder- und Wohngeld (Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Jahresbericht 2025), doch auch die Sozialversicherungsbeiträge und der CO₂-Preis werden angehoben (Quelle: Bundesministerium der Finanzen, Haushaltsentwurf 2026). Die Sicherung der Altersversorgung und der Abbau von Bürokratie bleiben zentrale innenpolitische Debatten (Quelle: SVR Jahresgutachten 2025/2026; Deutsche Rentenversicherung Bund, Bericht 2025).
Ausblick 2026 (Gesellschaft/Technologie): Die Zukunft wird durch die „Realisierung“ der KI in industriellen Prozessen definiert. Europas Stärke liegt in seiner Qualität und Verlässlichkeit, die es selbstbewusst in globale Märkte tragen muss. Der Fokus der Investitionen verschiebt sich von der digitalen Spielerei zu technologischer Tiefe und Skalierbarkeit im Bereich Deep- und Cleantech (Quelle: Dr. Ulrich Stephan, Deutsche Bank Chief Investment Officer, Jahresausblick 2026).
🧭 In welche Richtung die Welt sich bewegen kann und wird
Die Welt bewegt sich unweigerlich in eine Ära der konkurrierenden Blöcke. Die Frage ist nicht, ob die Globalisierung zurückgeht, sondern wie Europa und Deutschland ihre Position in dieser neuen Realität definieren.
Die Welt wird sich bewegen:
Zurück zur Wehrhaftigkeit: Die Sicherheitsarchitektur Europas wird weiter massiv gestärkt. Das Thema Wehrpflicht/Verteidigungsfähigkeit wird im öffentlichen Diskurs dominant bleiben.
In eine KI-getriebene Wirtschaft: Die Produktivität wird durch die breite Implementierung von KI und Robotik in den Mittelstand getrieben. Diese Technologie wird die Arbeitswelt nachhaltiger verändern als jedes andere Thema.
In anhaltende politische Unsicherheit: Der Einfluss des amerikanischen „Machtmodus“ und die ungelösten Konflikte von der Ukraine bis Taiwan halten die Märkte und die Politik im Risikostand.
Die Welt kann sich bewegen (Chancen):
Europäische Autonomie: Gelingt es der EU, ihre Handelsinitiativen erfolgreich voranzutreiben und eine gemeinsame sicherheitspolitische und wirtschaftliche Autonomie zu erreichen, kann sie ein stabiler Pol in der multipolaren Welt werden.
Nachhaltiger Investitionsfokus: Die klare Fokussierung von Investitionen auf wirkungsvolle Technologien (Climatetech, Deeptech) kann die dringend notwendige ökologische Transformation beschleunigen und Europas industrielle Basis zukunftsfest machen.
2026 wird das Jahr, in dem das Provisorium des Umbruchs in die neue Normalität der Systemkonkurrenz übergeht. Es sind nicht die großen Visionen, sondern die entschlossene Umsetzung von Reformen, die über den künftigen Erfolg Europas entscheiden werden.
📝 Hinweis zur Methodik und Einordnung:
Diese Kolumne der FPA SWN n.e.V. basiert auf der Aggregation und Interpretation von weltweit verfügbaren, veröffentlichten Nachrichten, Analysen und Meinungen. Die Erstellung der Textstruktur und die initiale Inhaltsgenerierung erfolgten unter Zuhilfenahme von Künstlicher Intelligenz (KI)-Modellen.
Der vorliegende Artikel ist eine klare Meinungsäußerung und stellt eine begründete Hypothese zur zukünftigen globalen Entwicklung dar. Er dient explizit der Anregung von Reflexion und Diskussion und erhebt keinen Anspruch auf die Darstellung unvermeidlicher Fakten oder Prognosen für die tatsächliche zukünftige Weltentwicklung.
Alle Quellen in der Übersicht
- Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des IW Köln
- Dr. Jan Peter Sasse, DekaBank
- Kurier, Audimax, FOCUS online
- Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation
- Dr. Markus Kaim, SWP
- SVR
- Deutsche Bundesbank
- IWF
- Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)
- Dr. Ulrich Stephan, Deutsche Bank
- Bundesministerium für Arbeit und Soziales
- Bundesministerium der Finanzen
- Deutsche Rentenversicherung Bund
