Kurswechsel im Mordfall Nina H.

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Im Mordfall Nina H. aus Haunstetten könnte sich das Blatt schneller wenden als viele glaubten. Seit 14 Verhandlungstagen steht der 30-jährige Gino F. vor dem Landgericht und muss sich des Mordes an Nina H. verantworten. Doch viele Zeugen, vor allem Freundinnen der Getöteten, belasten den Ziehvater des Angeklagten Gino F. schwer. Dabei dreht es sich um Christian S. aus Landsberg. Christian S., dieser Name zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Prozess. Denn sowohl die Zeugenaussagen als auch die gesicherten Chats und Gespräche zeigen ein schauriges Bild.

Prozesstag 04. Mai. 2026 (nicht abschließend)

Am 04.05.2026 sprachen weitere Zeuginnen aus, eine Zeugin musste an ihre Wahrheitspflicht erinnert werden. Auch aus der Familie S. waren zwei Zeuginnen geladen worden, wobei eine ihre Aussage verweigerte (Sie ist die Mutter des C.S.). Eine andere Zeugin, mit ADHS (das dem Richter nicht kümmerte) machte umfassende Aussagen über C.S.‘ Narzissmus und dessen Aggressionen gegen N.H.

Die Ex-Freundin von C.S.’s Bruder berichtete sogar darüber, dass C.S. einmal von den Kindern verlangt haben soll, sich nackt auszuziehen und an sich herumzuspielen.

Am Donnerstag, dem 07.05.2026 könnte das Gericht ein Urteil fällen, so der Vorsitzende Richter.


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