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Die Bilanz zur Silvesternacht 2025/2026 zeigt ein zweigeteiltes Bild: Während Millionen Menschen friedlich feierten, kam es erneut zu schweren Unfällen durch Pyrotechnik sowie gezielten Angriffen auf Einsatzkräfte.
Hier sind die wichtigsten Fakten der aktuellen Berichterstattung:
1. Todesfälle und schwere Verletzungen
Bielefeld: Zwei 18-Jährige starben bei unabhängigen Unfällen durch selbstgebaute Pyrotechnik. Sie erlitten tödliche Gesichtsverletzungen.
Schwere Verletzungen: In Kliniken (z. B. Berlin-Marzahn) wurden zahlreiche Patienten mit Amputationsverletzungen an Händen und Fingern behandelt. Ein 14-Jähriger bei Rostock verlor seine linke Hand durch einen Böller.
Brandkatastrophe (International): In Crans-Montana (Schweiz) ereignete sich eine Tragödie bei einer Silvesterparty in einer Bar mit etwa 40 Toten.
2. Lage in den Großstädten
| Stadt | Vorfälle & Maßnahmen |
| Berlin | Rund 400 bis 420 Festnahmen und über 1.800 Feuerwehreinsätze. Mindestens 24 Einsatzkräfte wurden verletzt. |
| Hamburg | Überwiegend friedlich an Hotspots, aber Angriffe auf Polizei in Steilshoop. 10 Polizisten wurden im Dienst verletzt. |
| Leipzig | Ausschreitungen im Stadtteil Connewitz; Einsatzkräfte wurden mit Flaschen und Böllern beworfen. |
| München | Etwa 610 Einsätze; Raketen wurden gezielt auf Menschen und Polizeifahrzeuge geschossen. |
3. Brände und Sachschäden
Erfurt: Ein Brand am Domplatz griff auf zwei angrenzende historische Gebäude über; die Häuser brannten vollständig aus (vermutlich durch eine Rakete).
Ansbach: Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus verursachte einen Schaden von rund 2 Millionen Euro.
Bundesweit: Zahlreiche Dachstuhlbrände, brennende Autos und Müllcontainer hielten die Feuerwehren im Dauereinsatz.
4. Besonderheiten und Trends
Illegale Pyrotechnik: Im Vorfeld wurden enorme Mengen (über 100 Tonnen) illegaler Böller beschlagnahmt. Der Umsatz mit legalem Feuerwerk stieg auf etwa 129 Millionen Euro.
Niederlande: Dort war dieses Silvester das letzte Mal privates Feuerwerk erlaubt; ab 2026/2027 gilt ein generelles Verbot.
Hier sind die vertieften Details und Quellen zur Silvesternacht 2025/2026. Die Daten basieren auf den offiziellen Bilanzen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten vom 1. und 2. Januar 2026.
1. Die Brandkatastrophe in Crans-Montana (Schweiz)
Dies war das schwerste Einzelereignis dieses Jahreswechsels.
Geschehen: In der Bar „La Constellation“ im Walliser Skiort kam es gegen 01:30 Uhr während einer Silvesterparty zu einer Explosion mit anschließendem „Flashover“.
Opfer: Etwa 40 Tote und über 115 Verletzte, viele davon kämpfen mit lebensgefährlichen Brandverletzungen. Unter den Opfern sind überwiegend junge Menschen und internationale Touristen.
Quelle: SRF, Tiroler Tageszeitung, Walliser Kantonspolizei.
2. Tödliche Unfälle und Gewalt in Deutschland
Bielefeld: Zwei 18-Jährige starben in den Stadtteilen Baumheide und Brake. Beide hantierten unabhängig voneinander mit selbstgebauter Pyrotechnik, die unmittelbar vor ihren Gesichtern explodierte.
Berlin: Die Polizei verzeichnete etwa 420 bis 430 vorläufige Festnahmen. Die Zahl der verletzten Polizisten liegt nach korrigierten Angaben bei 35 (meist Knalltraumata), was eine leichte Verbesserung zum Vorjahr darstellt. Dennoch gab es massive Angriffe in den Bezirken Schöneberg, Neukölln und Wedding.
Baden-Württemberg: Bei mehreren Hausbränden im Schwarzwald kamen insgesamt drei Menschen ums Leben.
Hessen: Hier verlief die Nacht ruhiger; es wurden 14 verletzte Polizisten gemeldet.
Quellen: ZDFheute, DIE ZEIT, taz, Pressemitteilung Polizei Berlin/Hessen.
3. Schwere Sachschäden durch Brände
Erfurt (Domplatz): Ein historisches Gebäude geriet vermutlich durch eine Rakete in Brand. Das Feuer griff auf zwei Nachbarhäuser in der Altstadt über; alle drei Dachstühle brannten aus. Verletzt wurde niemand, da die Gebäude leer standen.
Hamburg: Die Feuerwehr meldete über 1.800 Einsätze. Ein markanter Vorfall war ein Wintergartenbrand in Farmsen-Berne, der das gesamte Wohnhaus unbewohnbar machte.
Ansbach: Ein Großbrand in einem Mehrfamilienhaus verursachte Schäden in Höhe von ca. 2 Millionen Euro.
Quellen: Tagesschau, MDR Thüringen, Hamburger Abendblatt.
Zusammenfassende Daten (Tabellarisch)
| Kategorie | Details / Zahlen |
| Festnahmen Berlin | ~430 Personen (überwiegend wegen Sprengstoffverstößen) |
| Verletzte Beamte | Berlin: 35 |
| Feuerwehr-Einsätze | Berlin: ~1.830 |
| Umsatz Feuerwerk | Ca. 129 Mio. Euro (legaler Verkauf in DE) |
| Besonderheit | Letztes Silvester mit privatem Feuerwerk in den Niederlanden. |
Quellen-Übersicht:
Polizeipräsidium Berlin: Vorläufige Einsatzbilanz 01.01.2026.
ZDFheute: „Silvesternacht: Ausschreitungen und tödliche Pyro-Unfälle“ (01.01.2026).
SRF News: „Tragödie in Crans-Montana“ (Update 02.01.2026).
Deutschlandfunk: Nachrichten-Zusammenfassung zur Silvesterbilanz.
Soll ich dir zu einem dieser spezifischen Vorfälle (z. B. den rechtlichen Folgen in Berlin oder den Ermittlungen in Crans-Montana) weitere Informationen heraussuchen?
