Johanna G. vermisst

[FPA SWN • Graz / Tillmitsch (Steiermark) – Österreich | GROK]

 


PRESSE-UPDATE: FALL JOHANNA G. (STMK)

Stand: 13. Januar 2026, 14:33 Uhr

Lage: Ermittlungen wegen Verdachts auf ein Gewaltverbrechen nach Verschwinden einer 34-Jährigen.

1. Die Verdachtslage gegen den Cobra-Beamten

Im Zentrum der Ermittlungen steht ein 30-jähriger Beamter der Spezialeinheit Cobra aus der Südoststeiermark. Die Festnahme erfolgte aufgrund massiver Widersprüche in seinen ersten Einvernahmen.

  • Der Widerspruch: Der Mann leugnete zunächst ein Treffen am Freitagabend. Erst als Ermittler ihn mit einem Chatverlauf konfrontierten, den Johanna G. mit einer Freundin führte, gab er zu, am Freitag bei ihr in Tillmitsch gewesen zu sein (Quelle: Kleine Zeitung, Kronen Zeitung, 12.01.2026).

  • Derzeitiger Status: Der Beamte wird heute (Dienstag) erneut befragt. Er bestreitet weiterhin jede Tatbeteiligung (Quelle: Heute.at, 13.01.2026).

2. Das mögliche Motiv: Schwangerschaft

Ein zentrales Element der kriminalpolizeilichen Theorie ist eine mögliche Schwangerschaft des Opfers.

  • Hintergrund: Berichte aus dem privaten Umfeld von Johanna G. legen nahe, dass die 34-Jährige schwanger war und dies dem Polizisten (mit dem sie keine feste Beziehung, sondern eine Bekanntschaft über eine Dating-App pflegte) am Freitag mitteilen wollte (Quelle: Kleine Zeitung, 11.01.2026; 5min.at, 12.01.2026).

  • Offizielle Einordnung: Die Polizei hat diese Berichte bisher weder bestätigt noch dementiert, prüft sie jedoch als potenzielles Tatmotiv (Quelle: Kleine Zeitung, 12.01.2026).

3. Spurenlage und Kriminaltechnik

Trotz der Schwere des Verdachts gibt es derzeit keine direkten Beweise für eine Gewalttat.

  • Wohnungsdurchsuchung: Bei einer ersten Nachschau in der Wohnung der Vermissten in Tillmitsch wurden laut Polizeisprecher Markus Lamb „keine Hinweise auf ein Verbrechen“ oder Kampfspuren gefunden (Quelle: krone.at, 12.01.2026).

  • Forensik: Das Landeskriminalamt (LKA) Steiermark führt dennoch eine umfassende Spurensicherung durch. In solchen Fällen ist der Einsatz von chemischen Nachweismitteln (wie Luminol) Standard, um auch mikroskopische oder gereinigte Blutspuren in der Wohnung oder im Fahrzeug des Verdächtigen nachzuweisen (Quelle: Kriminalistisches Standardverfahren bei Kapitalverdacht ohne Leichenfund).

4. Suchmaßnahmen

Die Suche nach Johanna G. konzentriert sich derzeit auf:

  • Laufstrecken und Aufenthaltsorte im Raum Leibnitz und Tillmitsch.

  • Fahrzeugbewegungen: Die Ermittler rekonstruieren die Fahrten des Polizisten am Wochenende (Quelle: VOL.at, 13.01.2026).


Abgängigkeit von Johanna G. (34) – Brisante Wende führt zur Festnahme eines Exekutivbeamten

Zusammenfassung der Lage

Seit Freitagabend, dem 9. Januar 2026, gilt die 34-jährige Fitnesstrainerin Johanna G. aus Tillmitsch (Bezirk Leibnitz) als vermisst. Nach intensiven Ermittlungen im privaten Umfeld der Frau wurde am Montag ein 30-jähriger Beamter der Spezialeinheit Cobra vorläufig festgenommen. Gegen ihn besteht der Verdacht, mit dem Verschwinden der Frau in Verbindung zu stehen.

Chronologie der Ereignisse

  1. Verschwinden: Johanna G. wurde zuletzt am Freitagabend gegen 21:45 Uhr im Bereich ihrer Wohnung gesehen. Seit diesem Zeitpunkt fehlt jedes Lebenszeichen.

  2. Vermisstenanzeige: Da die sportliche Steirerin für ihre Angehörigen unerreichbar blieb, erstattete ihre Mutter am Samstagabend Anzeige bei der Polizei.

  3. Ermittlungsfokus: Kriminalisten des Landeskriminalamtes (LKA) Steiermark stießen bei der Auswertung von Chatverläufen auf einen 30-jährigen Polizisten aus der Südoststeiermark. Die beiden hatten sich vor einigen Monaten über eine Dating-App kennengelernt.

  4. Widersprüchliche Aussagen: Der Beamte bestritt zunächst jegliches Treffen am besagten Freitag. Erst nach Konfrontation mit digitalen Beweisen (Nachrichten an eine Freundin des Opfers) räumte er ein, am Freitagabend bei Johanna G. gewesen zu sein. Er behauptet jedoch, die Wohnung nach einer Aussprache verlassen zu haben.

Ermittlungsschwerpunkte und mögliches Motiv

Die Staatsanwaltschaft Graz und das LKA prüfen derzeit ein hochemotionales Szenario als mögliches Tatmotiv:

  • Schwangerschaftsverdacht: Informationen aus dem engsten Umfeld der Vermissten legen nahe, dass Johanna G. von dem 30-Jährigen schwanger war.

  • Beziehungskonflikt: Da der Beamte in einer festen Partnerschaft mit einer anderen Frau lebt, wird geprüft, ob ein Konflikt über die Vaterschaft oder die drohende Aufdeckung der Affäre zur Eskalation führte.

Aktueller Stand der Suchmaßnahmen

Trotz des Einsatzes von Suchhunden, Drohnen und Dutzenden Beamten konnte die 34-Jährige bislang nicht gefunden werden.

  • Keine Gewaltspuren: Weder in der Wohnung der Vermissten noch im Umfeld des Beamten wurden bislang eindeutige Kampf- oder Blutspuren gesichert.

  • Sicherung von Beweismitteln: Die Dienstwaffen sowie private Fahrzeuge des Verdächtigen wurden sichergestellt und werden kriminaltechnisch untersucht.

Personenbeschreibung der Vermissten

Die Polizei ersucht weiterhin um zweckdienliche Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Name: Johanna G. (34)

  • Statur: ca. 170–175 cm groß, sportlich.

  • Merkmale: Dunkelblonde Haare, Brillenträgerin.

  • Besonderheiten: Kleiner Glitzerstein am rechten zweiten Schneidezahn; mehrere Tattoos (u. a. Kussmund am Schlüsselbein, kleine Motive an beiden Unterarmen).

  • Bekleidung: Zuletzt vermutlich beiger langer Mantel und schwarze Boots.

Hinweise bitte an das Landeskriminalamt Steiermark unter der Telefonnummer 059133/60-3333 oder an jede andere Polizeidienststelle. (Bitte beachten Sie, dass Sie die Landesvorwahl „+43“ vor „059133 …“ setzen müssen!

Für den festgenommenen Beamten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.


Weitere Informationen

  1. Zeugenaussagen aus dem engsten Umfeld: Freundinnen von Johanna G. haben bei ihren Einvernahmen durch das Landeskriminalamt Steiermark angegeben, dass Johanna ihnen gegenüber kurz vor ihrem Verschwinden von einer Schwangerschaft berichtet habe. Sie soll geplant haben, den mutmaßlichen Vater – den nun festgenommenen Cobra-Beamten – am besagten Freitagabend damit zu konfrontieren.

  2. Digitale Beweismittel: Auf dem sichergestellten Computer und in der Cloud der Vermissten wurden laut Ermittlerkreisen Suchanfragen zu Schwangerschaftstests und Frauenärzten im Raum Leibnitz gefunden, die zeitlich kurz vor dem 9. Januar liegen.

  3. Das Ermittlungsszenario der Staatsanwaltschaft: Da es bisher keine Leiche gibt, stützt die Staatsanwaltschaft den dringenden Tatverdacht gegen den Polizisten auf ein „starkes Motiv“. Eine ungewollte Schwangerschaft aus einer außerehelichen Affäre, die die Karriere und die bestehende Beziehung des Beamten gefährdet hätte, wird hier als zentrales Motiv für eine mögliche Eskalation angeführt.

Wichtig: Es gibt bisher keine medizinische Bestätigung (wie einen ärztlichen Befund), da Johanna G. nach aktuellem Stand noch nicht gefunden wurde. Der Beamte selbst bestreitet die Vaterschaft und auch, dass Johanna ihm gegenüber an diesem Abend eine Schwangerschaft erwähnt habe.

In der Kriminalistik wird dies derzeit als „Motivlage durch Indizien“ geführt. Sobald es neue Informationen zu Fundstücken aus der Wohnung (wie etwa einem positiven Test) gibt, wird dies die Beweislast erheblich verändern.


Zusammenfassung der Quellen (Links/Referenzen):

  1. Kleine Zeitung: Südsteirerin vermisst: 30-jähriger Polizist festgenommen (12.01.2026)

  2. Kronen Zeitung: Vermisstenkrimi: Steirischer Polizist festgenommen (12.01.2026)

  3. Heute.at: Cobra-Polizist verwickelte sich in Widersprüche (13.01.2026)

  4. 5min.at: Schwangerschaft vermutet: Rätselraten um vermisste Steirerin (12.01.2026)

  5. Österreich findet euch: Fahndungsprofil Johanna G. (11.01.2026)

Es gilt die Unschuldsvermutung für den festgenommenen Beamten.