Tarifkonflikt im ÖPNV: Stillstand in Augsburg am 07. April
Hintergrund des Arbeitskampfes ist die festgefahrene Tarifrunde für die rund 9.000 Beschäftigten in über 20 kommunalen Verkehrsunternehmen in Bayern. Die Gewerkschaft fordert eine deutliche Anhebung der Entgelte um 550 Euro pro Monat sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit und verbindliche Ruhezeiten, um die Arbeitsbedingungen attraktiver zu gestalten. Die Arbeitgeberseite hatte zuletzt eine Erhöhung von rund 6 Prozent in zwei Stufen angeboten, was von den Arbeitnehmervertretern als unzureichend zurückgewiesen wurde.
Die Stadtwerke Augsburg verweisen Fahrgäste auf Alternativen: Während die swa-eigenen Linien stillstehen, verkehren die Regionalbusse des AVV sowie die Regionalzüge der Deutschen Bahn nach Plan. Zudem stehen die Leihräder des Systems „swabi“ verstärkt zur Verfügung. Die nächsten entscheidenden Verhandlungen sind für den 15. April angesetzt; bis dahin bleibt die Lage angespannt.
Linkquellen:
n-tv: Schicksalstag für „Timmy“ und diplomatisches Pulverfass
Geopolitisch blickt die Welt auf das auslaufende Ultimatum von Donald Trump an den Iran. Teheran lehnt einen Waffenstillstand weiterhin ab, was die Sorge vor einer massiven militärischen Konfrontation in der Nacht zu Mittwoch befeuert.
euronews: Energiekrise und maritime Großprojekte
Zusätzlich belasten Extremwetterereignisse den Kontinent: In Portugal wird nach schweren Überschwemmungen vor einem extremen Waldbrandjahr gewarnt, da Unmengen an Totholz die Wälder in potenzielle Brandherde verwandeln.
WELT: Rekorde im All und wirtschaftliche Alarmstimmung
Auf der Erde trübt sich das Bild für die deutsche Wirtschaft drastisch ein. Das Ifo-Institut warnt vor einem „Wachstumsschock“ durch die anhaltende geopolitische Instabilität. Gleichzeitig sorgt ein Rohstoff-Deal für Aufsehen: Guinea liefert im Rahmen eines 23-Milliarden-Dollar-Projekts erstmals Eisenerz in gigantischem Stil nach China, was die globalen Lieferketten nachhaltig verändern könnte.
