Globaler Lagebericht: Brennpunkte und Kriegsgebiete (Stand 07.04.2026)
1. Naher Osten: Der Große Iran-Krieg
Der Konflikt zwischen dem Iran und der Allianz aus Israel und den USA hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Israelische Luftstreitkräfte haben heute den größten petrochemischen Komplex des Irans in Asalujeh angegriffen. Zudem wurde der Tod des iranischen Geheimdienstchefs der Revolutionsgarden, Chademi, bei einem US-israelischen Präzisionsschlag bestätigt.
Donald Trump hat vor Ablauf eines Ultimatums mit der „Totalzerstörung“ gedroht, falls Teheran die Angriffe auf Israel und US-Stützpunkte nicht einstellt. In Israel wurden mehrere mutmaßliche iranische Saboteure festgenommen, die Sprengstoffanschläge planten. Auch der Jemen ist nun aktiv involviert: Die Huthi-Miliz hat sich dem Krieg angeschlossen, was zu massiven US-Gegenoperationen im Roten Meer führt.
2. Ukraine: Teilerfolge und Energie-Diplomatie
An der Ostfront meldet Russland die vollständige Einnahme der Region Luhansk, nachdem die letzten beiden umkämpften Ortschaften besetzt wurden. Kiew hat dies bisher nicht offiziell bestätigt, konzentriert sich jedoch auf asymmetrische Kriegsführung. Ukrainische Drohnen haben das Drohnen-Produktionszentrum im südrussischen Taganrog sowie Ölexporthäfen an der Ostsee angegriffen.
Präsident Selenskyj hat Russland eine „Teilwaffenruhe“ vorgeschlagen, die sich spezifisch auf den gegenseitigen Verzicht von Angriffen auf die Energieinfrastruktur bezieht. Die russischen Ölexportkapazitäten sind laut Experten bereits um rund 40 % gesunken.
3. Sudan: Rückkehr zur Hauptstadt
Nach über 1.000 Tagen Krieg gibt es eine strategische Verschiebung: Die sudanesische Regierung hat angekündigt, von Port Sudan zurück in die Hauptstadt Khartum zu ziehen, die größtenteils von der Armee zurückerobert wurde. Dennoch dauern die Kämpfe gegen die RSF-Miliz in anderen Landesteilen, insbesondere in Darfur, mit unverminderter Härte an. Die humanitäre Lage bleibt mit 15 Millionen Vertriebenen katastrophal.
4. Myanmar: Bürgerkrieg und Wahldruck
Fünf Jahre nach dem Putsch bleibt das Land gespalten. Die Militärjunta hat sich nach umstrittenen Wahlen zum Sieger erklärt, was die Volksverteidigungskräfte (PDF) zu neuen Offensiven veranlasst hat. Das Auswärtige Amt hält die Reisewarnung aufrecht und fordert alle Deutschen zur Ausreise auf, da die Wehrpflicht nun auch für Ausländer in bestimmten Kontexten zum Risiko wird.
5. Weitere Konfliktherde
- Libanon: Israelische Jets fliegen weiterhin Angriffe auf Hisbollah-Ziele in Beirut, um die Unterstützung der Miliz für den Iran zu unterbinden.
- Syrien: Die Lage bleibt volatil, da pro-iranische Milizen ihre Stellungen gegen israelische Luftschläge zu verteidigen versuchen.
